41 Weihnachtsgedichte

Weihnachtsgedichte

Weihnachtsgedichte sind eine schöne Überleitung vom Herbst in die Weihnachtszeit. Es gibt sie in ganz unterschiedlichen Formen. Manche reimen sich, andere wiederum nicht. Manche Gedichte sind besinnlich, andere wiederum beziehen sich auf moderne Elemente. Dabei hat jeder seinen eigenen Geschmack.

Sie sind auch eine schöne Beilage zu einem persönlichen Geschenk. Soll die Weihnachtsfeier im Büro ein wenig aufgelockert werden? Auch dann eignen sich Weihnachtsgedichte. Sie sind ein wahres Allround-Talent und stimmen den Leser auf die nahende Weihnachtszeit ein. Besonders schön sind selbst geschriebene Gedichte. In diese kann die eigene Kreativität einfließen und die eigenen Lieblingsthemen rund um die Weihnachtszeit thematisiert werden.

Die Weihnacht

Die Weihnacht nimmt Einzug heute,
drum eilt herbei, ihr lieben Leute!
Lasst uns gemeinsam den großen Stern am Himmel sehen,
damit wir Weihnachten heute Nacht begehen.
Den Weg zeigt uns der Stern in dieser Nacht.
Wir haben unsere Gaben allesamt gleich mitgebracht.
Wir bieten sie dem Kind in seiner Krippe dar,
denn heute ist die Heilige Nacht, das ist wahr.

Weihnachten naht

Draußen vor der Tür, da schneit es leise.
Die Kinder freuen sich auf diese Weise
über alles, was die Tage bringen,
unter dem Christbaum hört man sie schon singen.
Die Lieder aus vergangenen Tagen,
die wir in unseren Herzen tragen.
Denn Weihnachten ist schon fast da
und macht die Kinderwünsche wahr.

Warmer Weihnachtsduft

Draußen vor dem Haus
sieht alles schon ganz festlich aus.
All die Girlanden und die Kerzen
erwärmen unsere großen Herzen.
Mit warmen Düften in der Luft
überbrückt sich eine jede Kluft.
So freuen wir uns auf einander
ein friedliches und besinnliches Miteinander.
Denn Weihnachten feiern wollen wir gemeinsam
das keiner fühlt sich an diesem Abend einsam.

Das Fest der Familie

An Weihnachten sind wir beisammen.
Den Weihnachtsbaum haben wir behangen.
Die Kekse sind schon aus dem Ofen raus,
die Kinder spielen kleine Maus.
Sie schleichen durch die Zimmer hin und her
und wünschen sich von Herzen sehr,
den Weihnachtsmann einmal zu sehen,
man hört sie hin und wieder flehen.
Die Weihnachtsgans steht auf dem Tisch.
Zum Glück gibt es heute keinen Fisch.
Das wird ein schöner Abend, dieser Weihnachtstag,
an dem ich dir „Frohe Weihnachten“ sag.

Der Weihnachtsmann

Draußen im Schneesturm steht ein Mann,
hat warme rote Sachen an.
Einen Sack über seine Schulter geschwungen,
er lauscht. Wird in diesem Haus gesungen?
Denn dieser Mann mit seinem weißen Bart
liebt schöne Lieder aller Art.
Er denkt an all die leckeren Kekse, die dort liegen,
die wird er von den Kindern kriegen.
Darum schleicht er schnell hinein ins Haus
und lehrt dort rasch sein Säckchen aus.
Die Geschenke lässt er unter dem Tannenbaum
für einen schönen und besinnlichen Weihnachtstraum.

Die Glocken klingen

Am Abend hören wir die Glocken klingen,
die Stimmen in der Kirche singen.
Wir laufen leise durch die weißen Gassen,
wo sich viele bunte Sterne sehen lassen.
Denn die Fenster sind geschmückt mit Lichtern,
sie strahlen hell auf unseren Gesichtern.
Diese dunkle Jahreszeit wird so erhellt,
unter den Baum haben wir die Geschenke schon gestellt.
Ein frohes Weihnachtsfest voller Besinnlichkeit,
das wünschen wir voll Heiterkeit.

Friede und Besinnlichkeit

Weihnachten zieht in die Häuser ein.
Im Licht der Sterne fühlt sich mancher klein.
Mit Keksen und einer Tasse warmen Punsch,
äußert ein jeder seinen Weihnachtswunsch.
Einzug nehmen sollen Friede und Besinnlichkeit,
das fällt nicht immer leicht, wenn es draußen schneit.
Und trotzdem versuchen wir es dieses Jahr erneut,
damit ein Niemand dieses Fest bereut.

Weiße Weihnachten

In stillem Weiß liegen die Straßen eingetaucht,
den Schnee hätten viele Erwachsene nicht gebraucht.
Und doch erfreut es ihre Herzen,
sehen sie die Kinder, mit den Schneebällen scherzen.
Und hin und wieder geschieht es dann,
dass auch ein Erwachsener nicht anders kann.
So fliegen Schneebälle durch die Luft,
begleitet von dem Weihnachtsduft.
Nass und kalt rennen die Kinder dann ins Haus hinein.
Und warten auf den Klang vom Glöcklein.
Das ihnen verkündet, dass es so weit ist
und endlich die langersehnte Bescherung ist.

Keksduft liegt in der Luft

Leckere Kekse in der Hand,
so warten wir allesamt gespannt.
Was wird es heute Schönes geben?
Was bereichert unser Leben?
Die Puppe und das Auto für die Kinder.
Die freuen sich nicht minder
über all die schönen Gaben,
die unter dem geschmückten Christbaum lagen.

Ein Fest für jedermann

Die Kinder haben heute viel gelacht
und alle Geschenke ganz schnell aufgemacht.
Sie freuen sich über all die Gaben,
die sie an diesem Tag bekommen haben.
Deshalb danken sie dem Christkind mit Gesang
das Haus erfüllt von diesem feinen Klang.
Denn Weihnachten ist jedes Jahr ein frohes Fest,
das ihre Herzen höherschlagen lässt.

Die schönste Zeit

Die Weihnachtszeit ist die schönste Zeit im Jahr.
Die Straßen leuchten hell und wunderbar.
Der Schnee rieselt leise in großen Flocken,
die Menschen tragen kuschlig warme Socken.
Die Tasse mit dem heißen Punsch in der Hand,
der Mann in seinem weihnachtlichen Gewand.
Der Duft von Keksen in den Räumen,
die bunten Lichter an all den Bäumen.
So kann die Weihnachtszeit beginnen,
während wir die schönsten Lieder singen.
Das Weihnachtsfest im Herzen tragen wir an diesem Tag.
Ein Tag, den ein jeder Mensch von Herzen mag.

Der Weihnachtsbaum

Die roten Kugeln an den Bäumen,
auch Lametta wollen wir nicht versäumen.
Dann noch viele Lichter an den Baum,
denn so erstrahlt der ganze Raum.
Wenn dann der goldene Stern noch darauf sitzt,
der Raum voll Wärme schön erhitzt,
dann endlich ist es wieder soweit,
es ist die herbeigesehnte Weihnachtszeit.

Leise rieselt der Schnee

Leise rieselt der Schnee,
gefroren ist der große See.
So lädt er ein zum Schlittschuh fahren,
wo alle ihre Freude haben.
Danach eine Warme Tasse Tee
mit Blick auf den hell erleuchteten See.
Und anschließend können wir nach Hause,
dort gibt es dann die Weihnachtssause.
Dort wird gesungen und gedichtet,
der Christbaum, der wird abgelichtet.
Damit wir uns das ganze Jahr erinnern,
uns auf das schöne Weihnachtsfest besinnen.

Geliebte Weihnachtszeit

Endlich ist es wieder mal soweit,
es naht die heiß geliebte Weihnachtszeit.
An der die ganze Familie sich besinnt,
gemeinsam frohe Lieder singt.
Den Baum zu schmücken ist eine Pflicht,
die verliert keiner aus seiner Sicht.
Die Weihnachtsbäckerei steht dann auch noch an
und Lebkuchen kommen an den Christbaum dran.
Zusammen mit den Sternen und den Zuckerstangen
wollen wir diese Zeit in unserem Herzen einfangen.

Rudolf

Zu diesem Weihnachtsfest, da wünsch ich mir:
eine Puppe, ein Auto und ein kleines Rentier.
Rudolf soll sein Name sein,
dann ist der Begleiter vom Weihnachtsmann nicht so allein.
Zusammen können sie fliegen durch die Luft,
angezogen von dem Weihnachtsduft,
der aus den Häusern nach draußen dringt
und Hoffnung und neue Zuversicht mit sich bringt.

Keksen, Kakao und Tannennadeln

Weihnachten ist mein liebster Tag,
lass mich dir berichten, was ich daran mag.
Vom Himmel fällt der Schnee in großen Flocken.
Ich trage meine Rentiersocken.
Im Hause da duftet es ganz wunderbar in Schwaden,
nach Keksen, Kakao und Tannennadeln.
Draußen wird es recht schnell dunkeln,
dann beginnt der Christbaum schon zu funkeln.
Doch das Allerbeste an diesem ganz besonderen Tag
ist, dass ein jeder jeden mag.

Meine Kinder Zeit

Erzähl mir von dem Fest zu deiner Kinder Zeit!
Alles klar, bist du bereit?
Das Weihnachtsfest war immer schon
der Kinder ganz besonderer Lohn.
Zwar gab es damals wenig Sachen,
doch konnten alle Kinder lachen.
Sie staunten über diesen Mann,
der alles möglich machen kann.
Gedanken konnte er damals schon lesen,
als sei er selbst im Haus gewesen,
wenn die Kinder ihren Eltern erzählten,
was sie unter dem Weihnachtsbaum wähnten.
Es war schon immer ein Familienfest,
das kleine Kinder staunen lässt.
Die Großen hielten diese Zeit im Herzen,
das Beisammensein im Schein der Kerzen.

Zugeschneit

Draußen ist es furchtbar weiß,
da wundert sich der alte Greis.
Ist es denn bereits soweit?
Ist schon alles zugeschneit?
Dann neigt das Jahr sich seinem Ende zu,
die Weihnachtsnacht rückt an im Nuh.
Er geht in den Wald und holt sich einen Baum,
der ist eine Pracht für jeden anzuschauen.
Er stellt in vor seine Hütte hinaus,
bereitet zu, den Weihnachtsschmaus.
Dann denkt er voller Wohlbehagen
an die Weihnachtszeit aus vergangen Jahren.

Bsinnliche, heilige Nacht

Oh du Heilige Nacht,
hast Schnee und Sternlein mitgebracht.
Denn das schönste auf der Welt,
was mir jedes Jahr am meisten gefällt,
ist die besinnliche Zeit zu Weihnachten,
zu der wir jedes Jahr etwas Besonderes machten.
Dem Christkind bieten wir unsere Gaben dar
und freuen uns auf das neue Jahr.

Licht im Herzen

Es ist wieder mal soweit,
angebrochen hat diese ganz besondere Zeit.
Besinnlich und voller Zuversicht
erstrahlt das traute Heim im Kerzenlicht.
Vergessen sind die Nöte und die Sorgen,
verschoben wird alles Unwichtige auf morgen.
Denn an Weihnachten, da feiern zusammen,
darum will ein keiner bangen.
Lasst das Licht in euren Herzen scheinen,
in die Großen und in die Kleinen.

Frieden und Besinnlichkeit

Jetzt bricht sie an die Zeit der Gefühle und Gedanken.
Es ist die Zeit, in der wir einander danken.
Für all die schönen Erlebnisse, die wir gemeinsam hatten
und all die vertriebenen Schatten.
Es ist die Zeit, in der wir einander vergeben
und Tage voller Frieden und Besinnlichkeit leben.
Das Gefühl, dass diese Tage verbreiten,
sollten wir mit ins neue Jahr geleiten.
Denn so ist es egal, ob es draußen schneit.
Im Herzen herrscht für immer Weihnachtszeit.

Weihnachtsbrauch

Draußen ist es furchtbar kalt,
doch tief in unsrem Herzen hallt
die Stimme der Weihnacht, ein zarter Hauch.
Sie erinnert uns an einen Weihnachtsbrauch,
den wir schon als Kinder über alles genossen,
Tränen am Ende der Weihnachtstage vergossen.
Denn all der Friede und die Besinnlichkeit
sprudeln hervor zur Weihnachtszeit.
Sie erinnert uns an die wirklich wichtigen Dinge im Leben.
Nicht nur zu nehmen, sondern auch zu geben.

Die Weihnachtsstimmung

Vielen Menschen ist die kalte Zeit ein Graus,
sie machen schnell die Lichter aus.
Von Weihnachtsstimmung wollen sie nichts wissen
und wissen doch nicht, was sie missen.
Denn lassen wir den Frohsinn Einzug nehmen
in unser Denken und auch unser Leben,
dann wird das Glück der Weihnachtszeit
sich ausbreiten, weit und breit.

Kalte Jahreszeit

Da ist die kalte Jahreszeit,
zu der es ständig dauernd schneit.
Die Füße, die sind nass und kalt
und hin und wieder es laut knallt.
Wenn irgendwer vergessen hat,
heute ist nicht sich Silvester Nacht.
Trotz all dieser Strapazen meinen die Leute
Weihnachten, gestern wie heute
sei noch immer die schönste Zeit im Jahr
und freuen sich juchheirassa.

Hell ist das Kerzenlicht

Von vorn beginnt die Weihnachtszeit
und macht sich in den Herzen breit.
Sich dagegen wehren, das geht nicht,
denn hell erscheint im Kerzenlicht
der eigene Wunsch nach Liebe und Geborgenheit,
all das hält die Weihnachtszeit für uns bereit.
Darum lassen sich auch Skeptiker noch überzeugen
von all den frohen Weihnachtsfreuden.

Bunt erleuchtete Sterne

An Weihnachten, da sehe ich gerne
die hell und bunt erleuchteten Sterne.
Sie hängen in jedem einzelnen Fenster
und verscheuchen dort auch die Gespenster.
Denn die Gespenster der vergangenen Weihnacht
erinnern uns an vieles sacht.
Vor allem aber ermahnen sie uns heute,
lebt Frieden und Gerechtigkeit auch für andere Leute.
Denn das ist, was an Weihnachten noch wirklich zählt
und ist viel wichtiger als all das, was uns quält.

Der Wunschzettel

Der Wunschzettel ist schon geschrieben,
nicht lange blieb das Ganze liegen.
Die Keksdosen sind prall gefüllt,
so wird ein jeder Kekse-Wunsch erfüllt.
Auf dem Herd da kocht die heiße Schokolade,
da gibt es wirklich kein Gehabe.
Zu Weihnachten soll alles schön und wohlig sein,
so fühlen wir uns wohl daheim.

Eine rote Nase

Schau bitte mal hinaus zum Fenster,
ich glaub, ich sehe schon Gespenster.
Eine rote Nase blinkt zum Fenster rein,
das kann doch nicht der Rudolf sein?
Wo hat er bloß den Weihnachtsmann gelassen?
Sitzt der am Nordpol ganz verlassen?
Und wer bringt den Kindern heute die Geschenke?
Das ist gar nicht ganz so einfach, denn bedenke,
viele, viele Kinder gibt es auf der Welt,
ein jedes von ihnen große Stücke auf den Weihnachtsmann hält.
Los, wir schauen uns jetzt Rudolf an
und helfen dann dem Weihnachtsmann.

Das Fest der Liebe

Weihnachten, ihr lieben Leute
das Fest der Liebe, das feiern wir heute.
Seid ihr alle weihnachtlicher Laune?
Habt ihr schon geschmückt, den Baume?
Bei uns erstrahlt er in Gold und Rot,
darunter liegt ein Teller frisches Brot.
Eigentlich sollten es Kekse sein,
doch waren die so klein und fein.
Das Glas mit Milch, das steht noch da,
solange es nicht der Kater sah.
Jetzt sitzen wir beisammen, singen frohe Lieder
wie ein jedes Jahr doch immer wieder.
Wir warten auf den Weihnachtsmann,
der uns die schönsten Gaben bringen kann.

Oh du liebe Weihnachtszeit

Oh du liebe Weihnachtszeit,
wie freue ich mich, wenn es draußen endlich schneit.
Ein Schneemann ist ganz schnell errichtet,
bis dann das Nachbarskind berichtet,
dass es Zeit ist für das Weihnachtsfest,
dann renne ich heim, hinein ins Nest.
Denn wohlig warm ist es hier heute,
unter dem Tannenbaum sehe ich auch heute
die schönsten Päckchen dieser Welt,
der Weihnachtsmann, der ist ein Held.

Der Weihnachtsmarkt

Gebrannte Mandeln sind ein Traum,
an Weihnachten schön anzuschauen.
Das Christkind hat Gedichte vorgelesen,
nun ist es weg, als wäre es nie da gewesen.
An den Ständen funkeln die Schneekugeln hell,
ihn ihnen fällt der Schnee ganz schnell.
Er dreht sich im Kreis und wirbelt umher,
das Warten fällt uns inzwischen schwer.
Der Weihnachtsmarkt um diese Zeit
verbreitet Freude und Besinnlichkeit.
Doch nun beginnt es bereits zu dunkeln,
man hört die ersten Kinder munkeln,
dass das Christkind nun bereits zu Hause war
und Geschenke verteilt hat, oh wie wunderbar.

Weihnachten naht

Endlich naht das Weihnachtsfest,
wir drücken unsere Daumen fest.
Das alles klappt in diesem Jahr,
wir freuen uns juchheirassa.
Wir sind zuversichtlich und dankbar,
denn die Zeit mit der Familie ist unersetzbar.
All unsere Liebsten sind gekommen,
um gemeinsam mit uns die Wonnen
der schönsten Zeit ausgiebig zu genießen,
lasst uns gemeinsam das Fest genießen!

Heiligabend kommt mit Ruh

Der Schnee, der rieselt leise
auf ganz wundervolle Weise.
Eine dicke Schicht liegt auf dem Haus,
schnell stürmen alle Kinder raus.
Die Zeit bis zu dem Weihnachtfest ist lang,
sie spielen weiter ohne Zwang.
So vergeht der Tag ganz rasch im Nuh
und Heiligabend kommt mit seiner Ruh,
die sich im ganzen Haus ausbreitet,
so das sich keiner streitet.
Als die Dunkelheit hereingebrochen,
die Kälte durch die Handschuhe gekrochen,
da hören die Kinder draußen das Glöcklein fein
und laufen lieber ganz schnell rein.
Frohe Weihnachten schallt es durch den Raum,
ein jedes Kind genießt den Weihnachtstraum.

Es herrscht Frieden

Weihnachten steht vor der Tür,
drum sag ich dir, ich wünsche mir,
dass wir uns heute nicht mehr streiten,
sondern eine schöne Weihnachtszeit einleiten.
Denn streiten, nein, das mag ich nicht,
an Weihnachten steht uns das schlecht zu Gesicht.
Stattdessen wollen wir froh und munter sein,
ein Lichtlein tragen im Herzelein.
Dann tragen wir das Licht hinaus
ins ganze festlich geschmückte Haus.
Unsere Familie wird es fühlen
und selbst durch die Gedanken wühlen,
die heute keine Rolle spielen,
denn heute gibt es nur den Frieden.

Herz und Frohsinn

Heute, vor ganz vielen Jahren,
begannen die Menschen sich zu fragen:
Was ist wohl das Wichtigste an der Weihnachtszeit?
Ist es etwa, dass es schneit?
Ist es etwa die Heiterkeit?
Nein, sie kamen zu dem Schluss,
dass an Weihnachten nichts erzwungen werden muss.
Stattdessen wollen wir von Herzen geben
und auch den anderen immer nehmen,
wie er von Herzen seinen Frohsinn schnell verbreitet,
uns manchmal in die Irre leitet.
Denn die Leute damals kamen zu dem Schluss,
dass ein jeder das Weihnachtsfest genießen muss.

Weiße Winternacht

Zu dieser weißen Winternacht
hab ich dir etwas mitgebracht.
Ein Gedicht in deinen Ehren,
das kann mir keiner nicht verwehren.
Denn jedes Jahr bereicherst du.
Bist hilfsbereit und da im Nuh.
Wenn ich dann doch mal traurig bin,
dann bist du da, egal wohin.
Darum wünsche ich dir eine frohe Zeit.
Und das es nur für dich alleine schneit.
Dass der Weihnachtsmann dir alles bringt,
das er ein Lied in deinen Ehren singt.
Das du das schönste Fest hast dieser Welt,
denn das habe ich heute Abend sichergestellt.

Der Weihnachtsmann war da

Weihnachten kommt angerannt,
wir sind alle schon so sehr gespannt.
Was hat der Weihnachtsmann für uns gebracht?
Hat er denn auch an alle gedacht?
Wo nimmt er dieses Wissen her?
Der Beruf vom Weihnachtsmann ist sicher schwer!
Zum Glück hat er seine Helferlein
und auch Rudolf schaut zu Weihnachten herein.
So kann er diese schwere Bürde stemmen,
ohne vor Angst davon zu rennen.
Denn ohne ihn wäre vielleicht für die Kinder heute,
dass Fester der Liebe nur etwas für große Leute.
Zum Glück steht der Weihnachtsmann nicht vor diesem Problem,
auch wenn wir ihn noch niemals haben gesehen.

Nikolaus oder Weihnachtsmann?

Wer schleicht denn da herum ums Haus?
Ist das vielleicht der Nikolaus?
Nein, dann hätte er sich in der Zeit vertan.
Sich furchtbar schrecklich weit verfahr’n.
Dann muss das doch der Weihnachtsmann sein?
Der im Dunkeln isst vom Tellerlein?
Begeistert öffnen wir die Tür, um ihn zu sehen,
ist das doch bisher noch nie geschehen.
Doch unter dem großen Tannenbaum
sitzt nur der Kater und hat das Glas umgehauen.
Zu schade, wieder hat es nicht geklappt, vielleicht im nächsten Jahr,
wenn die Weihnachtszeit rückt wieder nah.

Zum Glück ist der Glühwein heiß

Das Jahr ist beinahe schon verronnen,
nichts mehr mit im Garten Sonnen.
Denn draußen liegt jetzt Schnee und Eis,
zum Glück ist unser Glühwein heiß!
Denn was wäre Weihnachten ohne diesen Punsch?
Was wäre da ein Weihnachtswunsch?
Auch all die anderen Leckereien,
nach denen schon die Kinder schreien.
Bratapfel, Kekse und der Kloß,
ohne wäre das Fest doch ziemlich trostlos.
Darum bereiten wir ein Mahl zu diesem Fest,
das unsere Herzen höherschlagen lässt.

Weiße Pracht

Draußen eine weiße Pracht
hat Weihnachten in unser Herz gebracht.
Denn wird es draußen erst mal kalt
und hat es dann auch noch geschneit,
dann wissen wir, es ist so weit,
das wissen wir, auch wenn es einmal doch nicht schneit.
Denn all die Menschen in den Gassen,
in ihren Händen dampfende Tassen.
Die Stände mit dem Weihnachtsschmuck,
die verleihen uns schnell einen Ruck.
Die letzten Geschenke noch zu besorgen,
die schönsten Christbaumkugeln schnell zu borgen.
Die letzten Karten mit der Post verschickt,
der warme Pullover für den Enkel noch gestrickt.
Das Jahr neigt sich dem Ende zu,
wir freuen uns auf diese Ruh,
die mit der Weihnacht Einzug hält in unserem Haus,
bei Kerzenglanz und Festtagsschmaus.

Seid ihr bereit?

Es ist so weit, es ist so weit.
Ihr Kinderlein, seid ihr bereit?
Habt ihr an alles auch gedacht?
Die Gaben alle mitgebracht?
Die Gedichte schon gelernt?
Für das Weihnachtsfest geschwärmt?
Die Glocke schon bereitgestellt?
Euer Leibgericht zu Hause bestellt?
Seid ihr schon von Weihnachten erfüllt?
Seid ihr schon in warme Kleidung eingehüllt?
Dann lasst uns in die Kirche gehen,
das Krippenspiel zur Weihnacht sehen.
Danach gehen wir nach Haus,
beginnen unseren Festtagsschmaus.
Die Geschenke liegen unterm Baum,
so haben wir für Glück und Frieden genug Raum.

Tradition der Weihnachtsgedichte

Die meisten deutschen Weihnachtsgedichte stammen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Viele von ihnen gehören zu den Klassikern. Einige wenige wie „Weihnacht“ von Hans Brüggemann reichen noch weiter zurück. Denn dieses Gedicht hat seine Wurzeln im 16. Jahrhundert. Damit blicken die Weihnachtsgedichte auf eine lange Tradition zurück. Besonders bekannt sind die Gedichte von Goethe und Heinrich Heine. Aber auch Theodor Storm ist bekannt für seine Weihnachtsgedichte, in denen er die Schönheit der Weihnachtszeit thematisiert hat.

Obwohl das Weihnachtsfest selbst weiter zurückreicht als das Christentum, ist es in den letzten Jahrhunderten immer wichtiger für die Menschen geworden. Deshalb wurden unterschiedlichste Traditionen und Bräuche rund um die Weihnachtszeit gebildet. Diese Traditionen werden bis heute gepflegt, wie beispielsweise der Adventskranz oder die Weihnachtsmärkte. Eine besonders beliebte Tradition ist der Vortrag von Weihnachtsgedichten an Heiligabend. Dabei tragen meist Kinder am Heiligabend noch vor der Bescherung ein Weihnachtsgedicht oder Weihnachtslied vor. Das versetzt die Familie in eine besinnliche Stimmung und verkürzt gleichzeitig die Wartezeit auf die Bescherung.

Auch auf den Weihnachtsmärkten werden oft Weihnachtsgedichte vorgetragen, denn hier herrscht bereits die passende Stimmung vor. In Nürnberg beispielsweise wird jedes Jahr ein Christkind ausgewählt. Dieses Christkind zieht durch die Region, um die kleinen und großen Besucher der Weihnachtsmärkte mit schönen Gedichten zu erfreut. So haben sich die Weihnachtsgedichte mit den Jahren als fester Brauch der Weihnachtszeit etabliert. Auch auf Weihnachtskarten dürfen sie nicht fehlen, übermitteln sie doch einen ganz besonderen Weihnachtsgruß an ihren Empfänger.

Weihnachtsgedichte selber dichten

Selbst gedichtete Weihnachtsgedichte eigenen sich hervorragend als Weihnachtsgrüße. Sie können privat oder geschäftlich versendet werden. Dabei ist es egal, ob es sich um einen kurzen Vers oder ein langes Gedicht handelt. Wicht ist, dass es den Zauber der Weihnachtszeit mit sich bringt. In einer Zeit, in der vermehrter Wert auf Achtsamkeit und das Leben im Moment gelegt wird, eignet sich ebenfalls eine handgeschriebene Weihnachtskarte mit einem selbst geschriebenen Weihnachtsgedicht. Dabei stellt sich jedoch oftmals die Frage, wie sich ein Weihnachtsgedicht überhaupt schreiben lässt.

Schritt 1: An wen ist das Gedicht gerichtet?

An wen das Gedicht gerichtet ist, entscheidet vorab über die Art des Gedichts. Während sich jugendliche oder junge Erwachsene über ein modernes und lustiges Gedicht freuen mögen, tut das nicht jeder. Besonders die ältere Generation verbindet die Weihnachtszeit mit Einkehr und Besinnlichkeit. Ein selbst geschriebenes Weihnachtsgedicht auf der Firmenfeier sollte unter Umständen ebenfalls anders gestaltet sein als eines, dass an langjährige Freunde versandt wird. Ist das Gedicht wiederum an den eigenen Partner oder die eigene Partnerin gerichtet, können Dinge eingebracht werden, zu denen ein gemeinsamer Bezug besteht.

Schritt 2: Welche Aspekte sollen im Weihnachtsgedicht thematisiert werden?

Ist das Gedicht für einen guten Freund oder einfach zum privaten Vergnügen, ist der Inhalt komplett frei wählbar. Das ist jedoch anders, wenn es beispielsweise ein Gedicht für die Öffentlichkeit ist. Handelt es sich um ein Gedicht für ein Kind, dann sollte beispielsweise Wert auf eine einfache Sprache gelegt werden. Zusätzlich sollten in diesem Fall Themen verwendet werden, zu denen Kinder einen Bezug aufbauen können. Weihnachtsgedichte für Erwachsene hingegen können etwas abstrakter gehalten sein.

Schritt 3: Die passende Stimmung für weihnachtliche Gedichte

Mit Kerzen, einer heißen Tasse Gewürzkakao und ein paar leckeren Lebkuchen lässt sich eine winterliche Stimmung erzeugen. Ist es draußen bereits kalt, können auch eine kuschlig warme Decke und der Lieblingssessel zu der passenden Stimmung beitragen. Spielt im Hintergrund noch weihnachtliche Musik, dann steht den Dichtkünsten nichts mehr im Wege.

Schritt 4: Dichten

Beim Dichten sind der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt. Das Gedicht kann sich reimen, muss es jedoch nicht. Kurze Reime bieten sich dann an, wenn das Gedicht auswendig gelernt werden soll. Besonders Kindern fällt es leichter, sich Gedichte in Reimform einzuprägen. Aber auch Erwachsene tun sich damit oftmals leichter. Fehlt einmal ein reimendes Wort, können dafür spezielle Bücher oder das Internet zurate gezogen werden. Im Zweifelsfall sollte erst einmal ein ähnliches Wort niedergeschrieben werden, damit der Rest des Gedichts nicht in Vergessenheit gerät. Zum Schluss sollte das Gedicht noch einmal auf Rechtschreibung und Grammatik kontrolliert werden.