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Lange Weihnachtsgedichte: Besinnlich & Lustig

Weihnachten ist traditionell die Zeit f├╝r Gedichte. Dabei sollen es aber nicht nur die klassischen Weihnachtsgedichte sein, die man am heiligen Abend im Kreise der Familie vortr├Ągt. Um das besinnliche Weihnachtsfest individuell zu gestalten, d├╝rfen es auch mal lustige oder kreative Gedichte sein, die die Vorfreude auf das Fest der Liebe verringern. 

Mit den folgenden Gedichten geben wir Ihnen einige Gedichte an die Hand, die Sie verwenden k├Ânnen, aber auch als Quelle der Inspiration verwendet werden d├╝rfen. Eine fr├Âhliche Weihnacht.

Lange, einstimmende Weihnachtsgedichte

Die Weihnachtszeit

Die Zeit der Weihnacht, ist so sch├Ân. 
Da kann man gl├╝ckliche Kinder seh`n. 
Nicht nur die Kleinen, auch die Gro├čen, 
freun`n sich zum Feste anzusto├čen. 

Die Zeit der Hektik ist vorbei,
zusammen genie├čen wir die Leckerei. 
In Andacht sitzen wir beisammen, 
w├Ąhrend h├╝bsche Kerzen aufflammen. 

Zusammen ├Âffnen wir Geschenke,
zum Fest k├Âstliches Essen und gute Getr├Ąnke. 
Mit vollem Bauch schwelgen wir dann,
in Erinnerung an das Jahr, dass so schnell zerrann. 

Die Weihnachtszeit, sie l├Ąsst uns schweigen,
besinnlich sein, singen in Reigen. 
Auf`s neue einmalig,
und doch vertraut. 
Doch die Erinnerung
werden wir nie beraubt.


Wie sch├Ân geschm├╝ckt der festliche Raum!
die Lichter funkeln am Weihnachtsbaum!
o fr├Âhliche Zeit, o seliger Traum!
Die Mutter sitzt in der Kinder Kreis;
nun schweiget Alles auf ihr Gehei├č:
sie singet des ChristkindÔÇÖs Lob und Preis.
Und rings, vom Weihnachtsbaum erhellt,
ist sch├Ân in Bildern aufgestellt
des heiligen Buches Palmenwelt.
Die Kinder schauen der Bilder Pracht,
und haben wohl des Singens acht,
das t├Ânt so s├╝├č in der Weihenacht!
O gl├╝cklicher Kreis im festlichen Raum!
o goldÔÇÖne Lichter am Weihnachtsbaum!
o fr├Âhliche Zeit! o seliger Traum!

Peter Cornelius

Entspannte Weihnachten

Sanft flackern die Kerzen,
auch ein Licht in unseren Herzen. 
Das Fest der Liebe steht bevor, 
die Engel singen ein Lied im Chor. 

Gemeinsam verbringen wir Stunden,
besinnliche Zeit, vergeht in Sekunden. 
Ohne Hektik, alles steht still,
weil man sich besinnen will. 

Das Fest der Liebe ist f├╝r alle gedacht. 
Auch f├╝r die, die sonst nur auf sich bedacht.
Zum Fest der Liebe sind die Herzen offen,
am Jahresende wollen wir das Beste hoffen.

Schau hinein in das Flackern der Kerzen,
wir ├Âffnen alle unsere Herzen. 
Die Liebe ist im ganzen Raum. 
Weihnachtszeit, so sch├Ân wie ein Traum.


Zum Jahresende

Apfelduft und Mandelkern
jeder hat die Weihnachtszeit gern.
Auch wenn oft die Hektik regiert,
das Weihnachtsfest das Leben ziert. 

Ob gro├č oder klein,
alt und jung, 
zum Fest der Liebe hat jeder neuen Schwung. 
Von der Eile zur Ruhe, 
die Muse zum Fest. 
Ob im kleinen Kreis, 
oder mit vielen G├Ąst`. 

Wir lassen das Jahr zu Ende gehen,
alle wollen fr├Âhlich in die Zukunft sehen. 
Der Winter reinigt das Land und das Tal,
wir erfreuen uns immer auf ein neues Mal.
Drum freut euch aufs Fest,
es wird wieder sch├Ân. 
Auch wenn`s anfangs sehr hektisch, 
ihr werdet`s seh`n. 


Nun bricht die heil’ge Nacht herein
Mit Glockenklang und Kerzenschein,
Und jedem gr├╝nen Tannenbaum
Entstrahlt ein lichter M├Ąrchentraum.

Wie ziehst du still in meine Brust,
O wundersel’ge Weihnachtslust!
Vor meinen Blicken wird es weit ÔÇô
Und l├Ąchelnd winkt die Jugendzeit.

Sie naht mit leisem Feentritt, ÔÇô
Ach, alle Wonnen bringt sie mit;
Des Lebens Sorge, Gram und Weh‘
Versank in des Vergessens See.

O l├Ąutet, Glocken, l├Ąutet hell!
Verl├Âscht! ihr Kerzen, nicht zu schnell!
Im Osten blinkt der Morgenstern:
Sei mir gegr├╝├čt, du Tag des Herrn!

Friedrich Dannemann

Im Kerzenschein

Beisammen sitzen wir im Kerzenschein,
im Herzen ist zur Weihnacht niemand allein. 
Das Flackern der Kerzen, 
es ist fein, 
leuchtet direkt ins Herz
und die Seele hinein.

Vier Kerzen brennen zum heiligen Fest,
brennt am 4. die Letzte,
ist vergessen der Stress. 
Nun z├Ąhlt nur das eine, 
die Weihnachtszeit.
Schon lange sind wir daf├╝r bereit.

Genie├čen wir Segen, das heilige Licht
der gute Weihnachtsmann ist auch in Sicht. 
Nicht nur die Kleinen, freuen sich drauf,
auch unsere Augen strahlen, 
so gl├╝cklich zu Hauf. 

Die Kerzen zeigen es an,
der Advent ist da, 
Endlich Weihnacht! Hurra!


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Lange, lustige Weihnachtsgedichte

Der Weihnachtsabend

Der Papa schlug den Bauch sich voll,
die Kindern finden die Geschenke toll.
Nur Mutti, die hat viel zu tun,
muss arbeiten, wenn andere ruh`n. 

Am Weihnachtsabend, 
welch ein Graus,
geht pl├Âtzlich die Beleuchtung aus. 
Der Papa schl├Ąft,
die Kinder schrei`n,
am Weihnachtsfest,
muss das denn sein?

Nicht mal heute kann ich ruh`n,
alle schlafen,
ich hab zu tun.
Die Mama, die muss es wieder machen.
Die regelt auch heute alle Sachen. 

Doch denkt dran, auch am Weihnachtsabend,
da ist die Mama nicht mal klagend. 
Freut sich auch ├╝ber kleine Sachen,
die einfach alle gl├╝cklich machen. 


Christkind oder Weihnachtsmann?

Was hat euch denn, ihr Eltern,
Das Christkind angetan,
Da├č ihr es wollt verdr├Ąngen
Durch euren ÔÇ║Weihnachtsmann?

Was ist der Weihnachtszauber
Des Kindes ├╝berall?
Die lichtbestrahlte Krippe,
Das Jesulein im Stall!

Friedrich Pesendorfer

Rentier Klaus

Das Rentier Klaus, das will nicht mehr.
L├Ąuft nur dem Keksduft hinterher.
Die anderen, voller Tatendrang,
machen die Arbeit, 
ohne Zwang.

Den Weihnachtsmann, auf seinen Schlitten,
ziehen sie m├╝helos, auch ohne Bitten. 
Geschenkpakete ohne Ende,
schleppen sie durch das Gel├Ąnde.

Doch Klaus, der m├Âchte lieber stehen,
und sich die Sterne ruhig anseh`n. 
Doch die Kollegen laufen vor,
die Gl├Âckchen klingen laut im Chor.

Er muss sich sputen, will er nach Haus,
die Runde ist ja bald auch aus.
Er nimmt Anlauf und schwingt sich dann,
unbemerkt in den Sack vom Weihnachtsmann. 

So macht er sich `nen ruhigen Abend, 
w├Ąhrend die anderen vor sich trabend…..


Familienfest

Bei Familie M├╝ller-Meier,
beginnt schon bald die Weihnachtsfeier. 
Die Mutter steht schon hinterm Herd, 
Tochter Lisa w├╝nscht sich ein Pferd. 
Der Papa ├Âffnet voller Frust, 
den Rotwein, mit dem Namen Liebliche Lust. 

Der Weihnachtsmann bringt doch kein Pferd,
egal wie sehr sich Lisa beschwert. 
Das Geschrei ist riesengro├č,
als sie ├Âffnet das Puppenhaus blo├č. 

Kein Pferd f├╝r die Tochter,
auch f├╝r die Mutter nur T├Âpfe,
klein Lisa rauft sich w├╝tend die Z├Âpfe.

Der Papa, genervt, 
schenkt sich noch einmal ein,
er ist zufrieden mit der guten Flasche Wein. 


Der Gabentisch ist ├Âd und leer,
die Kinder blicken bl├Âd umher.
Da l├Ą├čt der Vater einen krachen,
die Kinder fangen an zu lachen.
So kann man auch mit kleinen Sachen
Beamtenkindern eine Freude machen.

Volksgut

Am Nordpol

Am Nordpol schl├Ąft der Weihnachtsmann,
er hat sich in der Zeit vertan. 
Die Elfen sind schon voller Eile,
rasen wild durch die Abteile. 

Der Weihnachtsmann, er schnarcht und tr├Ąumt,
er wei├č noch nicht, was er vers├Ąumt. 
Bald ists vorbei, das Weihnachtsfeste,
vom Braten, Keksen gibt`s nur noch Reste.

Die Kinder warten auf Bescherung,
die Eltern wollen schlafen geh`n.
Der gute Santa, Augen zu,
hat noch nicht auf die Uhr gesehen. 

Die Elfen sind in voller Not,
das bedeutet Alarmstufe Rot.
Um das Weihnachtsfest zu retten,
m├╝ssen sie die Rentiere vor den Schlitten ketten.
Bescherung in letzter Sekunde,
der Weihnachtsmann schl├Ąft noch eine Stunde.


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Die sch├Âne Zeit

Die stille Zeit ist der Advent, 
auch wenn die Zeit so oft verennt.
Sollten wir in Ruhe denken, 
was wir den Mitmenschen so schenken.

Doch nicht nur Dinge,
teuer und fein,
sollten unterm Tannenbaum sein.

Das Wichtigste, was wir vergeben,
ist Liebe, G├╝te in unseren Leben. 
Einander nah sein,
ehrlich treu, 
ist das, wor├╝ber ich mich freu`.

Die Zeit zusammen,
ist das was z├Ąhlt. 
Das merken wir,
wenn es uns fehlt. 

Am Tag des Festes stehen wir,
mit vollen Herzen gl├╝cklich hier. 
Genie├čen das Beisammensein,
im ruhigen, flackernden Kerzenschein. 

Advent, die Zeit, die schnell vergeht,
die Uhr sich dauernd weiterdreht. 
Doch warten wir gl├╝ckselig fein, 
genie├čen wir das Zusammensein. 


Wunder schafft die Weihnachtszeit.
Vor dem Dorf, darin verschneit
jeder Hof und jedes Haus,
Vogelbeerbaum, Nacht f├╝r Nacht
hundert Lichtlein tr├Ągt, entfacht,
die da leuchten weit hinaus.
Achtet seiner Herrlichkeit
niemand auch im Wintergraus,
bl├Ąst der Wind doch keins ihm aus,
alle strahlen dicht gereiht –
Wunder schafft die Weihnachtszeit.

Martin Greif

Stille Weihnachtszeit

Besinnliche Sekunden, 
gleiten in Stunden,
im Lodern der Flammen,
sitzen wir Beisammen.

Weihnachtsmusik erklingt im Raum,
Gl├╝ckseligkeit, fast wie im Traum. 
Geschenke unterm Weihnachtsbaum. 
Sie funkelt, glitzern, machen Freude,
drau├čen glitzern andere Geb├Ąude. 

Die Weihnachtszeit ist oft ganz still,
weil man die Zeit genie├čen will.
Selbst die ganz Kleinen staunen nur,
kein Weinen, Heulen, Freude pur. 

Zusammen wird das Fest ganz fein,
niemand soll heute alleine sein. 
Wir sitzen beisammen, 
lassen uns treiben,
so k├Ânnte es eigentlich immer bleiben.

Behalten wir uns die Besinnlichkeit,
Liebe im Herzen, Gl├╝ck und Barmherzigkeit.


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Der Weihnachtsabend ist da

Geht es uns gut zum Weihnachtsabend,
sitzen wir oft vor dem Kamin fragend, 
wie es anderen wohl ergeht. 
Wie es um ihr Wohlsein steht. 

Nicht allen geht es heute gut,
manche sind krank und ohne Mut. 
Auch Einsamkeit tut weh,
wenn ich in traurige Augen seh`.

Kinder, ohne Bescherung und Baum,
die gro├čen W├╝nsche bleiben nur ein Traum. 
Nicht f├╝r alle ist heut ein sch├Âner Tag,
uns geht es sehr gut, wenn ich es euch sag`. 

Denken wir an Menschen,
die heute nicht gl├╝cklich sind. 
Das sind die Alten, aber auch mal ein Kind,
die Armen, die Kranken, denkt auch an sie.
Weihnachten hei├čt auch Empathie. 


Was Wunder ist gschehen zu dieser Nacht,
Da uns die Jungfrau den Christ hat bracht!
Ein Jauchzen dringet vom Himmel her;
Englein tun singen: Gott sei die Ehr!
Es knieet Maria wohl auf dem Stroh
Und ist der erf├╝lleten Botschaft froh,
H├Ąlts Kindlein voll Lieb wohl in dem Arm
Und singet: Nun schlafe, mein S├Âhnelein, warm!
Ich wiege dich sanft und ich wiege dich fein,
Schlafe, mein herzliebes Kindelein, ein! ÔÇô
Ihr Manne, der Joseph, das Bettlein aufmacht
In der Krippen, darein er ein Strohbund hat bracht;
Maria die legt ihren Schleier dazu
Und bettet ihr S├Âhnlein zur gueten Ruh.
Ein Ochs und ein Eslein, die wehren der K├Ąlt
Und halten fein warm den Erl├Âser der Welt.
Viel Engelein fliegen durchs n├Ąchtliche Tal,
Besingen das Kindlein in Bethlehems Stall,
Frohlockend des Wunders der heiligen Nacht,
Da Jerichos Rose das Bl├╝mlein hat bracht.

Lena Christ

Die Familie z├Ąhlt

Die Familie ist das, was reich macht,
nicht nur heute, zur heiligen Nacht. 
Ein gutes Zusammensein,
bei hellem Kerzenschein,
erh├Ąlt die Seele und unsere Herzen, 
so wie die besinnlichen Kerzen.

Sind wir nicht allein, 
so freu`n wir uns sehr. 
Ob immer bei uns, oder kommen wir her. 
Zum Fest der Liebe wollen wir uns wiedersehen. 
und m├╝ssen wir auch schon bald wieder gehen.

Die Erinnerung macht uns stark f├╝r die Zeit,
die da kommt, nach der Besinnlichkeit. 
Die Weihnacht, so friedlich f├╝r alle man, 
voller Liebe und Gl├╝ck 
kehren wir dann….
nach der Weihnachtszeit in den Alltag zur├╝ck.