Nikolausgedichte: Kurz, Besinnlich & Lustig

Der Nikolaustag am 6. Dezember stimmt die Weihnachtszeit ein. Bereits ein Viertel der scheinbar unendlich andauernden 24 Tage ist geschafft. Sp├Ątestens jetzt zieht der erste Duft nach Pl├Ątzchen und anderen Leckereien durch das Haus. Mandarinen, Tannenzweige und brennende Kerzen sorgen f├╝r das weihnachtliche Ambiente.

Besonders Kinder freuen sich auf den Nikolaus und stellen am Vorabend gespannt ihre Schuhe vor die T├╝r. Denn der Nikolaus bringt bestimmt ein kleines Geschenk mit sich. Um sich die Zeit bis zum Weihnachtsfest zus├Ątzlich zu verk├╝rzen, kommen Nikolausgedichte gerade recht. Ob modern oder traditionell, lustig oder besinnlich. Ein Nikolausgedicht im Schuh macht auf jeden Fall etwas her.

Nikolausgedichte zum Aufsagen f├╝r Kinder und Erwachsene


Im Juli kommt der Nikolaus 

Lieber guter Nikolaus, 
was schleichst du heute um mein Haus? 
Ich habe dich hier noch nie gesehen, 
halt! Stopp! Blo├č nicht weitergehen!
Hast du denn ein Geschenk dabei? 
Ich freue mich ganz einerlei, 
dass gerade erst noch Juli ist, 
so ist das, wenn man aus Vorfreude ganz die Zeit vergisst.


Ein Sack voll Geschenke

Komm rein ins Haus Herr Nikolaus, 
ich kenne mich schon ganz gut aus. 
Keks und Milch, die habe ich f├╝r dich, 
der Sack Geschenke ist f├╝r mich.


Der Nikolaus, der ruht sich aus

Der Nikolaus, der kommt nach Haus, 
zieht erst mal seine Schuhe aus. 
Die F├╝├če tun ihm ach so weh, 
und drau├čen tobt und st├╝rmt der Schnee. 
Die ganze Nacht hat er geschuftet, 
in den H├Ąusern hat es gut geduftet. 
Von den ganzen Keksen tut der Bauch ihm weh, 
drum trinkt er einen gro├čen Tee. 
Ein ganzes Jahr hat er Zeit, um sich zu erholen, 
der Weihnachtsstress bleibt ihm gestohlen. 
Nun liegt der Nikolaus in seinem Bettchen klein. 
Und tr├Ąumt von all den Kinderlein. 


Der Nikolaus und die kleine Maus

Die Maus streckt ihre Nase raus, 
was sieht denn da so lecker aus?
Ein kurzer Blick, der kann nicht schaden, 
einen Keks, den kann sie sicher haben. 
Husch husch zum Teller rennt sie ran, 
mit einem Mal steht da ein riesengro├čer Mann. 
„Was machst du da, du kleine Maus?“,
fragt da sogleich der Nikolaus.
Ganz schnell rennen will die Maus, 
am Schwanz packt sie der Nikolaus. 
In seinen Sack greift er hinein. 
Die Maus, die wei├č, das wird ihr Ende sein. 
Doch aus dem Sack zieht er heraus 
das Leibgericht der kleinen Maus. 
Er reicht ihr ein St├╝ck K├Ąselein, 
die Maus nimmts und rennt ins M├Ąuseloch hinein. 
Sie dreht sich um und ruft frei raus, 
„Du bist der Beste! Lieber Nikolaus!“


Hilfe f├╝r den Nikolaus

Der Nikolaus, der eilt heran, 
hat ein Paar rote Stiefel an. 
Seine H├Ąnde sind auch warm verpackt,
in jeder Hand hat er nen Sack. 
Die Geschenke darin gar so schwer, 
da denkt er sich „Ich mag nicht mehr“. 
Einen Rentierschlitten, den braucht er bald. 
Langsam f├╝hlt er sich doch etwas alt. 
Da ruft er in die Nacht hinein, 
die Antwort, die ist klein und fein. 
Die Tiere des Waldes wollen helfen dem Nikolaus, 
dass er es in der Nacht auch schafft, zu jedem Haus.


Noch einmal schlafen

Lieber Nikolaus, es ist soweit,
die Stiefel stehen schon bereit. 
Das du sie f├╝llen kannst bis an den Rand, 
ich sage dir, wir sind ja so gespannt. 
Welche Gaben du wirst f├╝r uns bringen, 
vor Freude k├Ânnten wir jetzt singen. 
Nur einmal schlafen m├╝ssen wir jetzt noch, 
dann ist schon Nikolaustag, sag ich doch. 


Der Nikolaustag ist nah

Wenn das erste Lichtlein hat gebrannt, 
und die Weihnachtswichtel sind benannt. 
Wenn der Weihnachtsmarkt im Licht erstrahlt 
und die Landschaft sieht aus wie gemalt. 
Wenn die Tage stetig k├╝rzer scheinen
und die Sterne noch viel heller scheinen. 
Wenn der Tannenduft liegt in der Luft
und im Haus der Weihnachtspl├Ątzchen Duft. 
Dann wissen wir, es ist so weit,
auch wenn es drau├čen noch nicht schneit. 
Der Morgen ist ja fast schon da, 
der Nikolaustag, der ist nah.


Gl├Ąnzende Kinderaugen 

Leise l├Ąuten die Glocken, 
still rieseln die gro├čen Schneeflocken. 
Die Kinder im Kerzenschein singen, 
die Menschen Frohsinn in ihre H├Ąuser bringen. 
Die Kinderaugen gl├Ąnzen vor Freude schon 
weggefegt ist aller Hohn. 
Eine dicke Schicht aus gl├Ąnzendem Eis 
und jedes Kind von Herzen wei├č, 
dass die sch├Ânste Zeit des Jahres n├Ąher r├╝ckt, 
denn vom Nikolaus sind sie ganz entz├╝ckt.


Der Nikolaus vor dem Haus

Der Nikolaus kommt auf seinem Schlitten an. 
Er freut sich schon, oh man, oh man. 
Die Kinder haben die H├Ąuser sch├Ân geschm├╝ckt, 
der Nikolaus ist ganz entz├╝ckt. 
Die Stiefel vor der T├╝r hat er l├Ąngst gesehen, 
doch bleibt er ruhig am Flecke stehen. 
Dann erst gehen die Lichter langsam aus, 
der Nikolaus schleicht um das Haus. 
Den Sack, den h├Ąlt er schon bereit, 
am Morgen ist es dann soweit.


Das Smartphone vom Nikolaus

Der Nikolaus steht vor dem Haus
und leer fix seine Taschen aus. 
Wo ist denn jetzt das Ding,
das macht doch st├Ąndig ‚Ping‘. 
Wenn eines seiner Helferlein 
nicht wei├č, wo kommt das P├Ąckchen rein. 
„Egal“ denkt er und zieht von dannen, 
um so was muss er heut nicht bangen.
Moderne Technik braucht er nicht, 
am Horizont erscheint das erste Licht. 
Was kann man mit so einem Ding schon machen? 
Der Nikolaus beginnt zu lachen. 
Herausfinden, wo er lebt, das geht doch nicht,
darum f├Ąllt der Verlust nicht weiter ins Gewicht. 
Am n├Ąchsten Morgen rennt das Kind 
zum Stiefel hin geschwind. 
Es leer den Stiefel ganz rasch aus 
und zieht ein paar Geschenke raus. 
Ganz unten liegt, wer h├Ątte das gedacht,
das Smartphone vom Nikolaus in seiner Pracht.


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Begegnung mit dem Hund

Drau├čen ist es kalt und schneit, 
der Winter, der macht sich bereit. 
Da kommt ein Mann zum Haus geschlichen. 
Es ist Nacht, sein Schatten ganz verblichen. 
Auf einen Zweig, da tritt er drauf, 
der Hund im Garten, der wacht auf. 
Das Haus zu besch├╝tzen, das ist seine Pflicht, 
mit ihm rechnet dieser Einbrecher sicher nicht. 
Er pirscht sich an und wartet drauf, 
das dieser Schatten taucht gleich wieder auf. 
Dann h├Ârt er ihn und macht sich bereit, 
einen Satz, ein Biss, der Mann in Rot ganz laut schreit. 
Dann ist er weg, der Hund schl├Ąft ein, 
doch leer werden die Stiefel am Morgen sein.



Knecht Ruprecht

Knecht Ruprecht wartet schon vor dem Haus, 
er wartet auf den Nikolaus. 
Was soll er nur mit seinen Ruten machen? 
├ťber die w├╝rden Kinder heute doch nur lachen! 
Was soll er ihnen ansonsten schenken? 
Was w├╝rde nur der Nikolaus denken? 
Auch erschrecken kann man Kinder heute kaum, 
vielleicht kommt ihm die Antwort heut im Traum. 
Und dann, wenn ihn ein jeder mag, 
gibts bald schon den Knecht Ruprecht Tag!


Der Nikolaus ist ein guter Mann

Lasst uns froh und munter sein, 
auch die ganzen kleinen Kinderlein! 
Heute ist ein sch├Âner Tag, 
den ein jeder gerne feiern mag. 
Der Nikolaus, der ist ein guter Mann, 
auch wenn kein Kind ihn sehen kann. 
Geschwind huscht er von Haus zu Haus 
und sch├╝ttet seine Gaben aus.


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Der Nikolaus und Rudolf

Wie jedes Jahr um diese Zeit 
macht sich der Nikolaus ganz schnell bereit. 
Hinaus in die K├Ąlte will er nicht, 
doch sieht er dann im Kerzenlicht, 
die Kinderaugen gro├č und hell, 
darum beeilt er sich, er macht ganz schnell. 
Den Sack in einer Hand verl├Ąsst er rasch das Haus. 
Vom Weihnachtsmann leiht er sich den Rudolf aus. 
Gemeinsam sind sie wie der Wind, 
Geschenke verteilen sie geschwind. 
Kekse und Milch, die teilen die beiden, 
denn auf dem langen Weg soll keiner leiden. 
So ist am Morgen ein jeder Schuh gef├╝llt, 
vor Freude wird auch mal gebr├╝llt. 
Denn die Kinder haben ihn erwartet, das ist klar.
Von ganzem Herzen, wie in jedem Jahr.


Warten auf den Nikolaus

Am dunklen Himmel saust vorbei 
die Sternschnuppe, die ist mir einerlei. 
Den Nikolaus, den will ich endlich sehen, 
bin so m├╝de, ich kann kaum noch stehen. 
Heimlich habe ich von Mamas Kaffee getrunken, 
puh, der Becher hat vielleicht gestunken. 
Doch Hauptsache, ich sehe heut den Nikolaus, 
seit Stunden sp├Ąhe ich durchs Fenster aus dem Haus. 
Nichts r├╝hrt sich gar weit und breit 
ist der Nikolaus etwa eingeschneit? 
Meine Augen fallen zu, ich sp├╝r es kaum, 
es kommt mir vor wie in einem Traum. 
Ein gro├čer Schatten schleicht vorbei geschwind, 
ob das die Zweige der Kiefer vor dem Hause sind? 
Ich schlie├če die Augen und schlafe ein. 
In diesem Moment sp├Ąht er durch das Fenster rein. 
Ein leises L├Ącheln umspielt seinen Mund, 
es l├Ąuft doch einfach in jedem Jahr rund.


Liebe, Freude und Zuversicht.

Ich erinnere mich, als ob es gestern war. 
Der Himmel voller Sterne und ganz klar. 
Die N├Ąchte wurden langsam kalt. 
Die frohe Zeit im Herzen hallt. 
Die Kerzen in den Fenstern brennen, 
die Eltern durch die Kaufh├Ąuser rennen. 
Die Lichter in den Gesch├Ąften scheinen 
die Kinder, besonders die Kleinen, 
warten voller Freude auf den Nikolaustag, 
denn ein jeder von ihnen mag 
die Gaben und die Geschenke, die er mit sich bringt, 
bis ein jedes Kinderherz vor Freude singt. 
So nimmt sie Einzug in unsere Herzen, 
erhellt durch den Glanz der Kerzen, 
die sch├Ânste Zeit im ganzen Jahr, 
es ist der Winter, das ist doch klar. 
Denn der Winter bringt nicht nur Schnee und Eis, 
nein, er macht auch nicht einfach alles Wei├č. 
Frieden und Freude bringt er in unsere Stuben, 
da freuen sich die kleinen M├Ądchen und Buben. 
Geschwind stellen sie ihre Stiefel bereit, 
denn auf dem Kalender steht, es ist so weit. 
Der Nikolaus kommt, er versp├Ątet sich nicht 
und schenkt uns Liebe, Freude und Zuversicht.


Komm herein, lieber Nikolaus

Lieber guter Nikolaus, 
komm herein in unser Haus. 
Ich lade dich ganz herzlich ein, 
komm ruhig schnell ins Warme rein. 
Kekse und Milch habe ich dir gebracht, 
damit du hast eine sch├Âne Nacht. 
Denn dir zu Ehren feiern wir ein Fest, 
dass keine W├╝nsche offenl├Ąsst. 


Der jung gebliebene Nikolaus

Der Nikolaus, der ist ein Mann, 
der in die Kinderherzen schauen kann. 
Denn wei├č er doch ein jedes Jahr, 
was sich das Kind w├╝nscht, ist doch klar. 
Wie er das macht, das fragst du dich? 
Nun, die Antwort ist doch sicherlich, 
dass er im Herzen jung geblieben ist 
und selbst das Kind sein oft vermisst.



Den Nikolaus kennt jedes Kind

Der Nikolaus kennt jedes Kind, 
egal wie klein oder gro├č sie auch sind. 
Wie er das macht, das wei├č ich nicht. 
Und doch erstrahlt in hellem Licht 
ein jedes Jahr der Nikolaustag, 
den jedes Kind von Herzen mag.


Ein Fest, das keine W├╝nsche offenl├Ąsst

Morgen Kinder wird ein Fest, 
dass keine W├╝nsche offenl├Ąsst. 
Hast du ihn denn schon mal gesehen? 
Vor unserem Haus im Schnee rumstehen? 
Gegl├╝ckt ist mir das selbst noch nie, 
darum frage ich mich ein jedes Jahr – wie? 
Wie schafft er es, an all die Kinder zu denken? 
Wie schafft er es, seinen Schlitten so schnell zu lenken? 
Ein Geheimnis, das ich wohl niemals l├╝ften kann, 
au├čer, es verr├Ąt mir vielleicht der Weihnachtsmann? 
Aber auch ihn habe ich noch nie gesehen, 
bisher half noch nichts, nicht einmal flehen. 
Darum freue ich mich einfach auf den Nikolaus, 
der Leckereien und Geschenke bringt in unser Haus.


Eine Maus vom Nikolaus

Eine Muh, eine M├Ąh, die w├╝nsche ich mir heut von dir. 
Aber Mama will im Haus kein Tier. 
Keines, das in einen Stall geh├Ârt, 
ich dachte, ich hab mich bestimmt verh├Ârt. 
Denn all die sch├Ânen Tierchen fein,
passen gar nicht in den Sack hinein. 
Darum w├╝nsche ich mir lieber eine Maus.
Die passt ganz sicher noch in unser Haus. 
Meine Mama wird sich freuen 
und meinen Wunsch bestimmt auch nicht bereuen. 
Denn das Tier ist klein und fein, 
passt auch in jede Ecke rein. 
Darum lieber Nikolaus, gib acht,
denn das w├Ąre doch gelacht! 
Err├Ątst du meinen Wunsch, 
komm herein, wir teilen meinen Kinderpunsch.


Lieber Nikolaus, gib Acht

Hell leuchten die Sterne in der Nacht, 
lieber Nikolaus gibt Acht. 
Rudolfs Nase leuchtet hell, 
doch fahre lieber nicht zu schnell. 
Mit deinem Schlitten durch die Welt, 
die dich in ihrem Herzen h├Ąlt. 


All die sch├Ânen Gaben

Der Nikolaus, der hat an uns gedacht, 
hat uns was Feines mitgebracht. 
Schau schnell in den Schuh hinein, 
du wirst auch ganz verzaubert sein. 
Von all den sch├Ânen Gaben, 
die wir bekommen haben.


Neue Schuhe

Die Vorweihnachtszeit ist die sch├Ânste Zeit, 
verbringen wir sie doch zu zweit. 
Die warmen Lichtlein leuchten hell, 
da wird das H├Ąuslein warm, ganz schnell. 
Auch zieht die W├Ąrme in unser Herz gar ein, 
wir freuen uns am Lichterschein. 
Wei├čt du, was f├╝r ein Tag ist morgen? 
Nikolaustag, komm, lass uns neue Stiefel besorgen. 
Die Alten, die sind viel zu klein, 
passen niemals alle Gaben rein. 
Die uns der Nikolaus morgen bringt, 
am Tag, an dem man Nikolauslieder singt.


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Stiefel putzen

Es l├Ąuten die Glocken so hell, 
es fallen die Flocken so schnell. 
Der Dezember hat begonnen, 
bald schon ist auch er verronnen. 
Der f├╝nfte Dezember, der ist heute 
drum vergesst nicht, liebe Leute. 
Eure Stiefel putzen m├╝sst ihr noch. 
Im Socken flicken, das gro├če Loch. 
Dann schnell beides vor die T├╝r gestellt. 
Ob das dem Nikolaus so wohl gef├Ąllt? 
Ja, das wird es mit Sicherheit. 
Kurz vor Beginn der Weihnachtszeit. 
Denn heute Nacht kommt er vorbei
und was er bringt, ist einerlei. 
Hat er doch bestimmt an uns gedacht 
und uns was Sch├Ânes mitgebracht.


Milch und Kekse 

Drau├čen vom Walde komm ich her, 
ich muss euch sagen, mein Sack ist ziemlich schwer. 
Gef├╝llt bis an den Rand ist er, 
und niemals wird er leer. 
Damit ich auch f├╝r jedes Kinde 
das richtige Geschenk im S├Ącklein finde. 
├ťber Milch und Kekse freue ich mich, 
die schmecken mir ganz vorz├╝glich. 
Drum vielen Dank, mein liebes Kind, 
das auf dem Teller Pl├Ątzchen sind. 
Ruck zuck esse ich die auf.
Selbst gebacken, da wette ich drauf. 
Nun schnell die Geschenke in den Schuh hinein, 
bald wirst du wieder aufgewacht sein. 
Deine Augen, die strahlen voller Freude hell, 
drum beeile ich mich, bin lieber schnell. 
Damit ein jedes Kind am Nikolaustag
ein Geschenk in seinem Schuh haben mag.


Ein Mann in roter Kleidung

Drau├čen steht ein gro├čer Mann, 
hat warme rote Kleidung an. 
Der Schnee, der weht herum ums Haus, 
bl├Ąst schnell die sch├Ânen Lichter aus. 
Der Mann, der r├╝hrt sich nicht vom Fleck, 
hast du ihn drau├čen schon entdeckt? 
Kaum liegt das Haus im Dunkeln, 
h├Ârt man sein leises munkeln. 
Ein Rascheln und ein Pfeifen 
kannst du das denn begreifen?
Wer mag das nur gewesen sein? 
„Der Nikolaus“ ruft da das kleine Schwesterlein. 
Und es stimmt, die Stiefel sind gef├╝llt, 
der Weihnachtsduft hat uns umh├╝llt. 
Lieber Nikolaus, wir danken dir 
zum Fenster hinaus, winken wir.


Im Namen vom Nikolaus

Friede und Freude machen sich breit, 
und wir wissen, bald ist es so weit. 
Begonnen hat die sch├Ânste Zeit, 
die Zeit voll Licht und Heiterkeit. 
Sie kommt ganz leise angeschlichen, 
das restliche Jahr ist bereits verblichen. 
Darum genie├čen wir aus vollem Herzen 
Tannen, Mandarinen und auch Kerzen. 
Morgen fr├╝h ist es wirklich schon soweit?
Hat es drau├čen schon geschneit? 
In deinem Namen feiern wir den morgigen Tag 
im Namen vom Nikolaus, den jedes Kind mag.



Der Nikolaus vergisst nicht die kleinste Maus

Der Schneesturm weht herum ums Haus, 
bl├Ąst all die sch├Ânen Lichter aus. 
Im Dunkeln sitzen wir mit unseren Kerzen, 
die sch├Âne Winterzeit in unseren Herzen. 
Wann kommt denn wohl der Nikolaus 
hinein in unser sch├Ânes Haus? 
Der Nikolaustag ist morgen da, 
die Kinder machen oh und ah. 
Viele Gaben wird er bringen, 
damit die Kinder sch├Âne Lieder singen. 
Lieder ├╝ber den lieben Nikolaus, 
der nicht vergisst, die kleinste Maus.


In unseren Herzen

Mit all den sch├Ânen Gaben, 
die wir von Herzen gerne haben, 
kommt heut der Nikolaus an unser Haus 
und leert ganz schnell sein S├Ąckchen aus. 
Am Morgen laufen wir schnell vor das Haus 
und leeren unsere Schuhe aus. 
Wir danken dir mit Freude, Liebe und auch Scherzen,
lieber Nikolaus, du bist in unseren Herzen. 


Ein bekannter Mann

Oh du lieber Nikolaus, 
wir bringen dich ganz gro├č heraus. 
Mit all den Liedern, die wir singen, 
all den Gl├Âckchen dir wir klingen. 
Wir freuen uns auf deinen Tag, 
den jedes Kind von Herzen mag. 
So wirst du ein bekannter Mann, 
und jedes Kind wei├č ganz genau, wann 
du dann wiederkommst im n├Ąchsten Jahr, 
wir freuen uns, das ist doch klar!


Der Nikolaus am Haus

Der Nikolaus steht vor dem Haus, 
er streckt nach dir die Arme aus. 
Er freut sich heute, dich zu sehen, 
und will mit dir nach Hause gehen. 
Dort f├╝llt er deine Stiefel voll
mit Schokolade, ist das toll. 
Auch Geschenke hat er mitgebracht, 
denn er hat fest an dich gedacht.


Die Vorweihnachtszeit

Der Nikolaus kommt auch bei Schnee
Im hellen Licht erstrahlt die Vorweihnachtszeit. 
Wir machen uns sofort bereit, 
um mit dem Schlitten rodeln zu gehen.
Den Nikolaus haben wir noch nicht gesehen. 
Kein Wunder ist das, kommt er doch in der Nacht, 
h├Ąlt sich versteckt mit aller Macht. 
Denn nie hat ein Kind den Nikolaus gesehen, 
und doch kann ein jedes fest davon ausgehen, 
dass er es niemals nicht vergisst, 
die strahlenden Kinderaugen sonst vermisst. 
Darum macht er sich heute Nacht bereit, 
auch wenn es drau├čen hat geschneit. 
Mit seinen milden Gaben kommt er heute zu uns ins Haus, 
wir danken dir, oh lieber guter Nikolaus.


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Gef├╝llte Stiefel

An dich gedacht, das hat der Nikolaus, 
drum schlich er sich zu deinem Haus. 
Hat deine Stiefel prall gef├╝llt,
sich dann in seinen Mantel eingeh├╝llt. 
Das n├Ąchste Kind zum Strahlen bringen, 
damit sie alle die frohen Lieder singen.


Raus in den Schnee

Ihr Kinderlein, bald ist es soweit, 
seht ihr denn nicht, dass es schon schneit? 
Was sitzt ihr denn im Haus so fein?
Statt bei dem Schnee l├Ąngst drau├čen zu sein? 
Die Schule, die ist l├Ąngst schon aus, 
drum geht noch rasch vor das Haus hinaus. 
Der Nikolaus steht schon bereit 
und wartet, bis ihr m├╝de seid. 


Einmal im Jahr

Der Nikolaus kommt einmal im Jahr, 
das finden alle Kinder wunderbar. 
Sie freuen sich das ganze Jahr, 
auf diesen Tag, ist das nicht klar? 
Denn fremd ist dieser Mann ihnen nicht, 
bekommen sie ihn auch selten zu Gesicht. 
Tr├Ągt roten Mantel und wei├čen Bart, 
und wissen will er, ob ihr auch sch├Ân artig wart. 
In diesem Fall, da k├Ânnt ihr sicher sein, 
kommen im den Stiefel viele tolle Dinge rein.


Im Haus, da hat es fast gebrannt

Der Nikolaus kommt angerannt 
im Haus, da hat es fast gebrannt. 
Mit seinem Sack, 
der Nikolaus die Kerze umgesto├čen hat.
Das Glas mit Milch, das musste her 
und fiel es ihm auch von Herzen schwer. 
Die Kekse auch schnell draufgelegt, 
da hat das Feuer sich bewegt. 
Der Duft von frischen Keksen zog durchs Haus, 
geschimpft hat da der Nikolaus. 
Denn musste er nun doch schnell fort 
von diesem sch├Ân geschm├╝ckten Ort. 
Geschenke in die Schuhe rein, 
das mit den Keksen, so schlimm wird das nicht sein. 
Da h├Ârte er das erste Tapsen nackter F├╝├če.
Liebes Kind, ich schick dir meine Gr├╝├če.


Nikolaus: Woher kommt die Tradition?

In der Vorweihnachtszeit werden die Adventssonntage gefeiert, es werden Pl├Ątzchen gebacken und am Abend des 5. Dezembers wird schlie├člich der geputzte Stiefel vor die T├╝r gestellt. So kann der Nikolaus mit wei├čem Bart und in rotem Mantel viele leckere Naschereien und Geschenke hineinlegen. Sankt Nikolaus ist nicht einfach eine M├Ąrchengestalt. Es gab ihn tats├Ąchlich. Zwischen dem dritten und vierten Jahrhundert nach Christus wurde er in der T├╝rkei geboren. Bereits mit 19 Jahren amtierte er in seiner Heimat als Priester. Um das Jahr 325 nach Christus wurde er in Myra zum Bischof geweiht. Gegen 350 nach Christus starb er schlie├člich am 6. Dezember, weshalb wir diesen Tag in seinem Gedenken begehen.

Der Legende nach stammte Nikolaus von Myra aus einem reichen Elternhaus. Bereits in jungen Jahren hat er damit begonnen, das ihm vererbte Verm├Âgen unter den Bed├╝rftigen zu verteilen. Manchmal war es pures Gold, andere Male etwas zu essen. So hat er viele Menschen vor dem sicheren Tod bewahrt. Aber warum stellen wir einen Stiefel vor die T├╝r? Diese Tradition hat folgenden Ursprung: Es war einmal ein Mann, der war so arm, dass er seine drei T├Âchter nicht verheiraten konnte, da er sich die Mitgift f├╝r sie nicht leisten konnte. Nikolaus h├Ârte davon und warf eines Nachts kleine, mit Gold gef├╝llte P├Ąckchen durch den Kamin in das Haus der Familie. In dieser Nacht hatte die Familie Stiefel und Socken zum Trocknen an den Kamin geh├Ąngt. Die P├Ąckchen fielen in die Stiefel und in die Socken. Durch dieses unerwartete Geschenk konnte der Vater seine drei T├Âchter schlie├člich verheiraten und sie vor einem weiteren Leben in Armut bewahren.

In weiten Gebieten der Welt zieht der Nikolaus jedoch nicht alleine als gutherziger Geschenkgeber durch das Land. Stattdessen hat er seinen Gehilfen Knecht Ruprecht bei sich. Und w├Ąhrend der Nikolaus die Kinder beschenkt, bestraft sein Gehilfe die unartigen Kinder. Weltweit gibt es viele Abwandlungen dieser Legende, doch sind ihre Merkmale immer dieselben. Der Nikolaustag blickt damit auf eine lange Tradition zur├╝ck, denn bereits im 19. Jahrhundert finden sich Weihnachtslieder, in denen die Gutherzigkeit des Nikolaus besungen wird.

Geschenkideen zum Nikolaus

Sobald die Stiefel geputzt vor der T├╝r stehen und die Kinder in ihre Betten geschl├╝pft sind, ist es soweit. Der Nikolaus kann kommen und allerhand S├╝├čigkeiten und Geschenke f├╝r die Kleinen und Gro├čen bereitstellen. Traditionell wird der Stiefel mit allerhand Leckereien gef├╝llt, besonders mit solchen, die im Winter Saison haben. Mandarinen, ├äpfel und Waln├╝sse geh├Âren ganz klassisch in jeden Stiefel. Verziert mit ein paar frischen Tannenzweigen ist der Stiefel sch├Ân anzusehen. Auch Schokolade und Weihnachtspl├Ątzchen werden gerne auf einem Weihnachtsteller daneben gestellt. Gerade bei Schokolade und Pl├Ątzchen ist der Teller eine gute L├Âsung, denn in engen Schuhen k├Ânnten sie zerdr├╝ckt werden.

Inzwischen geh├Âren aber auch kleiner und gr├Â├čere Geschenke zu den Gaben, die der Nikolaus in der Nacht vom 5. auf den 6. Dezember vor unseren T├╝ren zur├╝ckl├Ąsst. Als Vorbote des Weihnachtsmanns freuen sich besonders die Kinder auf die gef├╝llten Nikolausstiefel am Morgen. Kinderstiefel sind meist ziemlich klein, sodass selbst eine Mandarine sie bereits ausf├╝llt. Deshalb kann stattdessen auch ein gr├Â├čerer Nikolausstiefel ganz einfach selbst gebastelt werden. Aus Stoff oder Pappe, das bleibt den eigenen W├╝nschen ├╝berlassen. H├╝bsch dekoriert macht er etwas her und erfreut sowohl Kinder als auch Erwachsene.

F├╝r Kinder eignen sich besonders Spielzeuge, die ihnen die kalte Jahreszeit vers├╝├čen. Ein neues Lieblingsbuch, Gesellschaftsspiele oder Bausteine wie Duplo oder Lego sind ideale Begleiter durch den Winter, die gut in den eigenen vier W├Ąnden genutzt werden k├Ânnen. Aber auch Kuscheltiere, eine sch├Âne Puppe oder H├Ârspiele kommen bei Kindern immer gut an. Die meisten Spielzeuge gibt es in besonderen Winter- oder Weihnachtseditionen, wodurch sich die Wartezeit bis Heiligabend vers├╝├čen l├Ąsst. Kinder freuen sich aber nicht nur ├╝ber Geschenke in Form von Spielsachen. Gemeinsame Zeit zu verschenken ist etwas, dass sich immer gr├Â├čerer Beliebtheit erfreut. Kino-Tickets oder die Eintrittskarten f├╝r die Unterwasserwelt, ein Besuch im Planetarium oder die Eintrittskarten f├╝r den Zoo. Kinder lieben es, Neues zu entdecken. Gemeinsam verbrachte Zeit ist ein sehr kostbares Geschenk.

Auch Erwachsene freuen sich ├╝ber kleine Aufmerksamkeiten zum Nikolaustag. N├╝tzliche Kleinigkeiten sind immer eine gute Idee. Vielleicht ein neuer Schl├╝sselanh├Ąnger oder eine sch├Ân dekorierte Tasse, gef├╝llt mit den Lieblingskeksen. F├╝r Kaffeetrinker eignet sich eine ganz besondere Sorte Kaffee. F├╝r Whiskey Trinker, eine exklusive Falsche. Personalisierte Geschenke sind ebenso gerne gesehen. Eine gro├če Leinwand mit einem sch├Ânen Bild, eine Familiencollage oder ein selbst dekorierter Kalender f├╝r das kommende Jahr sind gro├čartige Geschenke, die zeigen, dass nicht nur Geld, sondern auch Zeit und Liebe investiert wurde.