Übersicht: Vorlagen | Microsoft Word | Motiv | Erstellung | Drucken lassen | Drogerie | Fazit

Gerade zu Weihnachten ist die Zeit, wo gerne an Freunde und Bekannte gedacht wird. Da die Zeiten von Anrufen und handgeschriebenen Weihnachtskarten mittlerweile so gut wie ausgestorben sind, dominiert nun der Computer das Geschehen.

Der Vorteil: Über PC oder Notebook ist es heutzutage so einfach wie noch nie, wenn Sie schöne Weihnachtskarten drucken möchten. Bezüglich Gestaltung, Text und Form sind der Kreativität dabei keinerlei Grenzen gesetzt.

Weihnachtskarten drucken dank moderner Vorlagen

Wer weniger Zeit oder kreative Begabung besitzt, kann sich einer der zahlreichen Vorlagen im Internet bedienen. Mittlerweile finden sich zahlreiche Anbieter und Webseiten im Internet, wo bereits vorgefertigte Weihnachtskarten zu finden sind. Diese brauchen Sie lediglich mit individuellem Text und den Namen ausfüllen, als PDF Dokument speichern und schon können Sie diese ganz bequem drucken.

In diesem Segment gibt es dabei sowohl kostenlose wie auch kostenpflichtige Angebote. Bei Letzterem ist die Auswahl meist wesentlich grösser, die Kosten pro Druckvorlage belaufen sich dabei meist auf 2-5 Euro. Letztendlich ist das dennoch günstiger als Weihnachtskarten drucken zu lassen. Denn der Preis wird nur ein einziges Mal bezahlt, wie viele Weihnachtskarten am Ende daraus entstehen, ist sekundär. Gute Tipps bezüglich der Anlaufstellen wären hier etwa digitipps.ch oder druckeselbst.de

Mit Microsoft Word zu hochwertigen Weihnachtskarten

Werden keinerlei Vorlagen gebraucht bzw. sind die weihnachtlichen Grußkarten in Ihren Gedanken bereits fertiggestellt, lassen sich diese beispielsweise mit Microsoft Word erstellen. Da hier von Grund auf alles selbst gemacht wird, bietet diese Variante den größten Spielraum in Sachen Kreativität.

Sollen die Karten selbst gedruckt werden, ist das Wichtigste die Auswahl des passenden Papiers. Denn speziell bei den Fotopapieren gibt es teilweise gravierende qualitative Unterschiede. Daher wäre es ratsam hier nicht unbedingt das günstigste Produkt zu wählen, sondern auf Qualität – speziell bei den Rückseiten – zu achten. Daher sollten es für hübsche Weihnachtskarten auf alle Fälle beidseitig bedruckbare Fotopapiere sein.

Eine wichtige Rolle spielt auch das Papierformat. In aller Regel eignet sich dabei Fotopapier in A6 am besten. Nach dem späteren Falten entsteht somit im Anschluss die gängigste Größe für Weihnachtskarten. Zudem ist eine Bearbeitung im Querformat empfehlenswert.

Wie finde ich das richtige Motiv für meine Weihnachtskarten?

Wurden alle Vorkehrungen entsprechend getroffen, geht es an die Gestaltung der Karten. Hier gibt es unterschiedliche Herangehensweisen. Eventuell haben Sie bereits ein schickes Bild auf Ihrem Smartphone oder Rechner, dann können Sie dies ganz bequem einfügen.

Wenn nicht, dann ist dies ebenfalls kein Beinbruch. In diesem Fall gibt es die Möglichkeit über die Registerkarte „Einfügen“, „Illustrationen“ und „Onlinegrafiken“ etwas Passendes zu finden. Anders als in früheren Microsoft Word Versionen verfügt die Software nicht mehr über bereits eingebaute ClipArts. Stattdessen erfolgt direkt eine Weiterleitung zur Bing Suchmaschine. Dort geben Sie den Begriff Ihrer Wahl ein und können im Anschluss unter allen Bildern und Motiven wählen, die lizenzfrei genutzt werden dürfen.

In wenigen Minuten zur perfekten Weihnachtskarte

Ist erst mal das passende Motiv gefunden, dauert es im Regelfall nicht mehr lange bis zur Fertigstellung. Zunächst einmal gilt es das Bild an und ziehen Sie es an den Ecken zur passenden Größe. Mittels „Einfügen“ –> „Textfeld“ gibt es dann zusätzlich die Möglichkeit einen netten Weihnachtsgruss oder einen lustigen Spruch unter oder neben das Bild zu setzen. Anschliessend brauchen Sie nur noch die Rückseite individuell zu gestalten, einen Trennstrich einziehen sowie Empfänger und Absender Felder einfügen.

Wer die Weihnachtskarten nicht nur selber drucken, sondern später auch via Post versenden möchte, kann sich zudem einen Platzhalter für die Briefmarke setzen. Danach sollten Sie noch kurz überprüfen, dass die Patronen voll genug für den Druck sind und der Spaß mit den Weihnachtskarten kann beginnen.

Weihnachtskarten drucken lassen

Wer jedoch nicht die Zeit und die Muse besitzt sich selbst an die Gestaltung zu setzen bzw. eventuell keinen Tintenstrahl- oder Laserdrucker besitzt, der kann sich seine Weihnachtskarten problemlos von einer professionellen Firma drucken lassen. Dabei wählen Sie in der Regel jeweils die gewünschten Motive aus, versehen diese mit einem netten Spruch(meist auch zum Auswählen), nehmen eine Bezahlung vor und erhalten anschließend nach ein paar Werktagen die bestellten Karten in Ihren Postkasten.

Kartenmacherei als Kartengestalter

Auf der Suche nach einem geeigneten Anbieter kommen Sie dabei an der Kartenmacherei nicht vorbei. Hier erfolgt die Gestaltung komplett online, da das Unternehmen keinerlei Filialen besitzt. Zunächst einmal gilt es hierbei die passende Auswahl bezüglich Motiv zu treffen. Zur Auswahl stehen dabei dutzende unterschiedliche Weihnachtskartenmotive.

Nachdem die Karte ausgewählt wurde, lassen sich noch einige weitere Details festlegen. Dazu zählt beispielsweise die gewünschte Hintergrundfarbe, das Formt sowie die Papiersorte. Zusätzlich besteht die Möglichkeit die Karten durch eine Gold- oder Silberverdelung zusätzlich hochwertiger aussehen zu lassen.

Nun können Sie wahlweise direkt mit der Weihnachtskarten Gestaltung beginnen oder sich erstmal kostenfrei ein Muster der gewählten Karte zusenden lassen.

Bei der Gestaltung lassen sich alle Fotoelemente sowie Textfelder selbst auswählen und anpassen. Die Preise je Weihnachtskarte sind abhängig von der gewählten Anzahl und schwanken meist zwischen 2 und 4 Euro.

Weihnachtskarten in der Drogerie gestalten

Wer bei seiner Gestaltung trotz alledem den persönlichen Aspekt schätzt, kann auch eine der Bipa oder DM Filialen besuchen. Dort stehen in den meisten nämlich spezielle Automaten, wo sich solche Weihnachtskarten ebenfalls problemlos gestalten lassen. Hier hätten Sie den Vorteil, dass Sie – sofern ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin verfügbar ist – sich persönlich beraten und bei der Gestaltung unterstützen lassen.

Die Preise gestalten sich dabei auch hier relativ ähnlich wie bei der Kartenmacherei.

Daneben gibt es auch noch zahlreiche weitere Anbieter für die Gestaltung von Weihnachtskarten wie beispielsweise CEWE, Pixum Happyfoto oder Wunderkarten.at. Vom Prinzip her funktionieren diese allesamt relativ ähnlich. Unsere erste Wahl wäre aber dennoch die Kartenmacherei.

Fazit: Die Kreativität entscheidet

Letztendlich lassen sich sowohl selbst wie auch im professionellen Handel wunderschöne Weihnachtskarten gestalten. Auch wenn die Editoren mittlerweile schon sehr ausgereift sind, bietet das Selbermachen die höchstmögliche Individualität. Wer also gerne kreativ ist und vielleicht sogar mit den eigenen Kindern Weihnachtskarten basteln möchte, ist mit der Word-Variante am besten beraten. Andernfalls bekommen Sie auch von der Kartenmacherei und anderen Anbietern schöne Produkte nach Hause geliefert. Im Endeffekt sind hier aber die Kosten ein wenig höher wie wenn Sie selbst Hand anlegen.