52 Weihnachtssprüche

Weihnachtssprüche

Alle Jahre wieder kommt das Christuskind – besagt schon ein altbekanntes Kinderlied. Die Geburt Jesu, die im Zentrum des Weihnachtsfestes steht, liegt mehr als 2000 Jahre zurück, ist aber heute noch genauso aktuell wie damals. Das Weihnachtsfest beschäftigt die Menschen in verschiedener Art und Weise. Weihnachtspost, egal ob Karte oder Brief, zu schreiben und zu verfassen ist aktueller denn je.

Der folgende Artikel behandelt das Thema Weihnachtssprüche dichten und kann als Anregung und Inspiration für die eigene Weihnachtspost dienen. Weshalb wird Weihnachten gefeiert? Was und wer ist das Zentrum des Weihnachtsfestes? Warum ist Weihnachten so wichtig? Wieso schenkt man sich eigentlich etwas an Weihnachten? Diese und noch einige mehr grundsätzliche Fragen werden ebenfalls im folgenden Artikel beantwortet.

1. Still! Lausche und sag an,
war das gerade der Weihnachtsmann?
Ist das ein Engel dort am Fenster?
Ich glaub, ich sehe schon Gespenster!
Ist das etwa das Christkind dort oben?
Es kommt vom Himmel her geflogen,
hält ein Päckchen schon im Arm,
und in den Herzen wird es warm.

2. Schneeflocken fallen leise,
und ein Engel geht auf die Reise, 
tief verschneiter Winterwald,
und das Christkind kommt schon bald.
Kinder haltet euch bereit,
für die schöne Weihnachtszeit!
Öffnet eure Herzen geschwind,
für das himmlische Kind!

3. Leise klingen Weihnachtslieder,
leise schwebt das Christkind nieder,
leuchtet heller als ein Stern,
Christkindlein ich hab dich gern.
Artig schon die Kinder warten,
und ein Schneemann steht im Garten,
alle freuen sich aufs Fest,
auch das Vögelein im Nest.

4. Heute ist die Heilige Nacht,
ich hab gerade an Dich gedacht.
zünde mir eine Kerze an,
dass sie schön mir leuchten kann.
Ob Du heut auch einsam bist,
und ein bisschen mich vermisst? 
Ich denk ich rufe dich dann an, 
ich sag, ich bin der Weihnachtsmann,
oder ich schau bei dir vorbei,
dann sind wir immerhin schon zwei,
und niemand ist mehr einsam,
dann sind wir beide gemeinsam.

5. Lauft schnelle ihr Hirten, 
der Stern zeigt euch den Weg!
Nehmt auch eure Schafe mit,
denn im Stalle da steht,
eine kleine, zarte Krippe, 
drinnen liegt das göttlich Kind,
ihr Hirten Beeilung,
zum Kind lauft geschwind!

6. Kommt ein Rentier in den Garten,
musst du nicht mehr lange warten,
bald das Christkind wird geboren,
und es hat dich auserkoren,
seine Liebe dir zu schenken,
immer an dich zu denken,
welch ein schönes, helles Licht,
Heilig Abend jetzt anbricht.

7. Zuckersüßer Kekseduft,
liegt jetzt wieder in der Luft,
Nüsse, Schoko, Marzipan,
schau dir diese Kekse an!
Vanillekipferl, Zuckersterne,
ach die esse ich so gerne,
Lebkuchen ist auch dabei, 
lecker, diese Bäckerei.
Wunderschöne Weihnachtszeit,
Schleckermäulchen mach dich bereit!

8. Der Weihnachtsmann hat mich heute Nacht,
aufgeweckt, ganz leis und sacht,
ich hatte einen schönen Traum,
von einem glitzernden Weihnachtsbaum.
Auf der Spitze leuchtete ein Stern,
man sah ihn schon leuchten aus der Fern,
bunte Kugeln sah ich an den Zweigen hängen,
und zu zauberhaften Klängen,
sah ich einen Engel fliegen,
er landete am Baume drüben,
ich glaub, es war schon Heilige Nacht,
dann bin ich plötzlich aufgewacht.
Oh welch wunderschöner Traum,
ich seh ihn noch vor mir, den Weihnachtsbaum.

9.  Kinder kommt, 
s`ist Abend bald!
Rehe kommen aus dem Wald,
laufen hin zur Futterkrippe,
Schneeflocken spür ich auf der Lippe,
erste Lichter brennen schon,
Gott wird senden seinen Sohn,
Jesukindlein in dem Stall,
so viel Engel überall,
schnell lauf her zum Christkindlein,
schließ es in dein Herzchen ein.

10. Lebkuchenpferdchen,
Sterne und Herzen,
Weihnachten naht,
es ist schon spat!
In den Ofen den Braten,
lass mich doch raten,
wer heut aller kommt?
Die ganze Familie,
Kipferl mit Vanille,
ein Punsch auch mit Rum,
nimm es mir nicht krumm.
Ein schöner Abend solls werden,
das Christkind fliegt schon zur Erden,
macht euch alle bereit,
es ist Weihnachtszeit!

11. Tief verschneiter Winterpfad,
langsam gehen wir zur Mette,
dort wartet in dem Krippenbette,
Christus, der heut wird geboren.

Dunkel ist es, ein Licht strahlt auf,
heller als der Sterne Licht,
Heilige Nacht die jetzt anbricht,
zarter Glanz und Silberschein.

Wärme in der Kirche ist,
Kerzenschimmer, edler Schein,
leuchtet in dein Herz hinein,
Christus ist geboren!

12. Zünde dir eine Kerze an,
die dir Wärme spenden kann,
die dir schenkt ein helles Licht,
bis der nächste Tag anbricht.

Zünde dir eine Kerze an,
dass die Welt es sehen kann,
welch Ereignis heut geschieht,
es erklingt ein süßes Weihnachtslied.

Zünde dir eine Kerze an, 
dass es bald beginnen kann,
das gnadenreiche Weihnachtsfest,
Christus, der dich nie verlässt,
er kommt aus Liebe in die Welt,
in einem Stall auf einem Feld.

Gott wird ein Kind, in dieser Nacht,
er hat uns in Jesus den Retter gebracht!

13. Darf es eine Fahrt im Rentierschlitten sein?
Ei wäre das nicht fein?
Ich möchte so gern bei dir sein,
komm mit in meinen Schlitten rein.

Ich spiele für dich Weihnachtsmann,
ich zieh mir rote Stiefel an,
wie schön ist diese Weihnachtszeit,
komm mit in diese Zeit zu zweit.

14. Es war einmal ein Nadelbaum,
der hatte einen schönen Traum:
Er wollte werden Weihnachtsbaum, 
der kleine Baum, man glaubt es kaum. 

Die großen Bäume lachten sich krumm, 
sie sagten sei doch nicht so dumm,
als Weihnachtsbaum bist du zu klein, 
ein Weihnachtsbaum soll prächtig sein. 

Der kleine Baum ganz traurig war,
ganz alleine steht er da, 
glaubt selber nicht mehr an den Traum, 
vom wunderschönen Weihnachtsbaum.

Doch am Heiligen Abend wurde sein Traum erfüllt,
ein Kind kam des Weges und wollte bestimmt, 
nur diesen kleinen, süßen Baum,
nun wahr sollte werden sein größter Traum. 

Geschmückt in der Stube im Kerzenschein, 
strahlte der Baum, der einst war so klein, 
viel heller als andere zur Heiligen Nacht, 
das Kind, das ihn wählte, hatte ihm die Liebe gebracht. 

15. Himmel, wie die Zeit vergeht, 
ist es wirklich schon so spät?
Ich muss noch die Plätzchen backen, 
Schokolade, Nüsse hacken, 
Weihnachten ist nicht mehr weit, 
und wie schnell vergeht die Zeit!

Da schwebt ein Engelchen hernieder, 
und leise klingen Weihnachtslieder, 
und sagt zu mir, „werde still,
weils Christkind geboren werden will!“

16. Flockenzauber, Zauberflocken,
süße, kleine Engelslocken,
Dufttanne, Tannenduft,
Weihnachten liegt in der Luft. 

Kerzenschimmer, Schimmerkerzen,
und mit Liebe gefüllte Herzen,
Sternenzauber, Zauberstern, 
Jesuskind ich hab dich gern.

17. Welch Wunder, Christus wird geboren,
ganz ärmlich in einem einfachen Stall,
Welch Wunder, sieh wie er trotz allem lacht,
hat Freude allen Menschen gebracht 

Welch Wunder, Christus kam zur Welt,
in einer Krippe liegt er drin, 
Ochs und Esel sind beim Kind, 
geht und wärmt es schnell geschwind!

Welch Wunder, Jesus ist endlich da,
er schenkt soviel Liebe, 
Gott ist so groß und jetzt auch klein, 
Jesus passt gut in dein Herz hinein.

18. Tannenzapfen, Winterluft, 
da ist ein ganz besonderer Duft, 
Halte inne, werde still,
weil er wahrgenommen werden will. 

Süße, zarte Melodie, 
der Himmel voller Geigen, 
lausche, bleib ein bisschen stehen,
Engel tanzen einen Reigen. 

Zauberhafte, dicke Flocken, 
drehen langsam ihre Kreise,
und auf ganz besondre Weise, 
sieh ihnen zu und werde leise. 

Nimm all dies wahr und werde still, 
weil es Weihnachten werden will.

19. Die Glocke schon zur Messe ruft, 
wir gehen den Weg durch den Wald, 
eine Laterne leuchtet uns, 
Christkind wird geboren bald. 

Ein herrlicher Zauber, 
etwas Ehrwürdiges liegt heut in der Luft,
Wir schreiten auf die Kirche zu,
und putzen den Schnee von unserem Schuh.

Aus der Krippe leuchtet hell, 
mit Wärme erfülltes Licht, 
welch zärtlich liebevoller Schein,
leuchtet weit in alle Welt hinein. 

20. Wärmer als der Sonne Licht, 
ist Christus, der die Herzenskälte bricht,
seiner Liebe heller Schein, 
leuchtet in die Herzen hinein. 

Heller als der Sonne Licht, 
ist Christus, der die dunkle Nacht durchbricht, 
er strahlt heller als die Kerzenflammen,
und ruft die Menschen all zusammen. 

In dieser Hochheiligen Nacht, 
ist die Zärtlichkeit Gottes erwacht, 
Christus ist das wahre Licht, 
er liebt auch dich, vergiss es nicht!

21. Himmel und Sterne, 
Sonne und Mond, 
was denkst du, wer hier in dem Stalle wohnt?

Zauber und Glitzer,
Tannenduft und Kerzen, 
erwärmen auf wunderbare Weise die Herzen.

Strohsterne, Lametta,
bunte Kugeln am Baum,
Weihnachten wird wahr, und bleibt kein Traum!

22. Ein Licht strahlt auf, 
ein helles Licht.
Viel heller strahlt dies Lichtes Schein,
in der Menschen Herzen hinein. 

Ich wünsche dir am Weihnachtsfest,
dass dich dieses Licht auch trifft.
Begegne ihm, lass dich darauf ein,
es wird zu deinem Besten sein.

23. Weihnachten ist nicht mehr fern,
ich schenk dir einen hellen Stern,
versüße dir auch diese Zeit,
das Christkind, es ist nicht mehr weit.
Ich schmücke dir den Weihnachtsbaum,
oh wunderschöner Lichtertraum,
ich will dir sagen, ich denk an dich gern,
dein Weihnachtsengel mit dem hellen Stern.

24. Wunderschöner Weihnachtsbaum,
schön bist du im Nadelkleid,
leuchtend heller Weihnachtstraum,
Weihnachten ist nicht mehr weit.

Wunderbarer Lichterglanz,
Kerzen strahlen helle,
stiller Zauber, leis und ganz,
tritt über die Schwelle.

Und welch zauberhafte Nacht,
Christkind ist geboren,
und ein Engel überwacht,
das Kindlein das auserkoren,
die Liebe auszubreiten all überall,
in der Heiligen Nacht, vom nächtlichen Stall.

25. Ein Engel mit roten Ohren, 
sitzt am Fenster schon halb erfroren,
öffne ihm, lass ihn herein,
es muss ein Weihnachtsengel sein.

Schon sitzt der Engel in deinem Zimmer,
er verbreitet einen wunderbaren Schimmer,
er wärmt sich bei einer Tasse Tee,
dann geht es wieder raus in den Schnee.

Der Engel schenkt ein Lächeln dir,
jetzt macht er sich auf den Weg zu mir,
und bringt von dir mir einen Gruß,
zurück schick ich dir meinen Kuss.

26. Ein kuscheliges Weihnachtsfest,
in einem gemütlichen Kuschelnest,
wenn draußen leise die Flocken fallen,
und Weihnachtslieder leis erschallen,
oh wie wäre das doch schön,
und mit dir spazieren gehn,
dies ist mein Weihnachtswunsch dieses Jahr,
manchmal werden Träume wahr.

27. Mögest du den Herzensfrieden finden, 
still werden, und die Stimme deiner Seele sprechen lassen. 

Mögest du dir Zeit nehmen, 
den Schlag deines Herzens zu spüren, 
und ankommen an der Krippe
beim göttlichen Kind.

28. Kunterbunter Lichterzauber,
schau wie schön die Sterne glänzen,
zauberhafter Weihnachtssegen,
Flocken fallen ohne Grenzen,
wunderschöne Weihnachtszeit.

Glockenklänge, Himmelslichter,
oh welche süße Melodie,
wunderbarer Lichterbogen,
Besinnlichkeit und Fantasie,
gnadenreiche Weihnachtszeit.

29. Ein Zauber liegt in der Luft,
und ein ganz besonderer Duft,
dieser Zeit wohnt eine Stille inne.

Ein Zauber liegt in der Luft,
süßer als die süßeste Frucht,
und eine Fülle von Gedanken.

Ein Zauber liegt in der Luft,
und ein jeder etwas sucht,
das man Liebe nennt.

30. In der Wichtelwerkstatt, 
Jahr für Jahr,
gibt es viel Arbeit,
das ist klar.

Besonders jetzt,
zur Weihnachtszeit,
sind die Wichtel 
alle bereit.

Kekse backen,
putzen, fegen,
Geschenke einpacken,
und weitergeben.

Sterne basteln,
ans Fenster hängen,
in die Werkstatt 
vom Christkind rennen.

Tiere füttern,
im Winterwald,
Heilig Abend 
kommt schon bald.

Honigkerzen,
kreieren und basteln,
und dazwischen 
auch mal rasten.

Christbaum holen,
putzen und schmücken,
dem Christkind helfen,
die Kinder beglücken.

Ist Heilig Abend
endlich gekommen,
hat jedes Wichtel 
Platz genommen.

Kinder, haltet
euch bereit.
Heilig Abend
ist nicht mehr weit!

31. Elfenzauber, Engelshaar,
Weihnachten kommt jedes Jahr.
Dicht verschneiter Winterwald,
Weihnachten es kommt schon bald.

Rentierschlitten, Zaubersterne,
leise klingt es aus der Ferne,
eine sanfte Melodie,
Santa Claus fährt munter Schi.

Lichterketten, Freudenschein,
leuchtet in die Welt hinein.
Christkindlein zur Erde fliegt,
und die Liebe über alles siegt.

32. Denke wieder mal daran,
dass es Weihnacht werden kann.
Backen wir einen Weihnachtskuchen,
und lass es uns versuchen,
dass es schöner werden kann.

Denke wieder mal daran,
dass es Weihnacht werden kann.
Entzünden wir schnell viele Kerzen,
damit es in den kalten Herzen,
doch endlich wärmer werden kann.

Denke wieder mal daran,
dass es Weihnacht werden kann.
rufen wir mal jemand an,
damit sich Freude bricht die Bahn,
und es heller werden kann.

33. Kleiner süßer Weihnachtsstern,
leuchtet hier und in der Fern.
Weck die Hirten auf dem Feld,
dafür bist du auserwählt.

34. Kleiner süßer Weihnachtsstern,
leuchtet hier und in der Fern.
Leucht den Hirten ihren Weg,
hin, dort wo die Krippe steht.

Kleiner süßer Weihnachtsstern,
leuchtet hier und in der Fern.
Über der Krippe ist nun dein Platz,
in der Krippe liegt der größte Schatz,
besinnlich schöne Weihnachtszeit.

35. Kinder schnell die Stube fegen,
welche Freude, welcher Segen,
Christkind wird geboren bald!

Fenster putzen, Kekse backen,
Sterne basteln auch mit Zacken,
rasch die Sterne aufgehängt.

Heu gehört noch in die Krippe,
und das Kindlein in der Mitte,
eine warme Decke braucht.

Nein, das Kindlein soll nicht frieren,
Hirten noch zum Stalle führen,
Ochs und Esel noch dazu.

Maria das Kind mit dem Mantel wärmt,
Josef ganz verzaubert schwärmt,
oh welche himmlisch schöne Nacht,
Gott hat uns den Retter gebracht!

36. Weihnachtswichtel, komm geschwind,
die Adventzeit schon beginnt.
Zünd die erste Kerze an,
dass es heller werden kann.

Weihnachtswichtel, eile herbei,
fege schnell die Stube frei,
zünd die zweite Kerze an,
dass es schöner werden kann.

Weihnachtswichtel, hilf mir schnelle,
Lichterketten glitzern helle,
zünd die dritte Kerze an,
dass es wärmer werden kann.

Weihnachtswichtel komm zu mir,
läute an bei meiner Tür,
zünd die vierte Kerze an,
dass es Weihnacht werden kann.

37. Süßer kleiner Weihnachtsbengel,
hey ich denke grad an dich.
Vielleicht gehts dir ja genauso,
und du willst besuchen mich.

Süßer kleiner Weihnachtsbengel,
hey schau schnell bei mir vorbei,
dein Engel wartet hier auf dich,
hält dir schon ein Plätzchen frei.

38. Liebe kleine Weihnachtsmaus,
komm heraus aus deinem Haus,
bau ein schönes Weihnachtsnest,
bald beginnt das große Fest!

Liebe kleine Weihnachtsmaus,
ich schütte dir ein Säckchen aus,
Weihnachtskäse wunderbar,
bald beginnt das neue Jahr!

39. Die Tiere des Waldes,
sie laufen geschwind,
zum nächtlichen Stalle, 
zum göttlichen Kind.

Eichhörnchen und Mäuse,
Hasen, Igel und Bär,
auch Vögel sie fliegen,
das Kind freut sich sehr.

Hirschen und Wölfe,
Luchs und auch Rehe,
sie eilen, um bald 
an der Krippe zu stehen.

Ganz leise hat sich auch
der Fuchs aufgemacht,
zum Kindlein zu kommen,
in der Heiligen Nacht.

Die Tiere des Waldes,
sie bringen ihm dar,
Geschenke und Gaben,
und Weihnacht wird wahr.

40. Hörst du leis die Flocken fallen,
zauberhafte Weihnachtszeit,
sieh hinauf in den Himmel,
Flocken fallen, welche Freud.

Schau wie sie tanzen,
Flocken, Kristalle,
Flaumige Flocken,
im winterlichen Kleid.

Eisblumen am Fenster,
im Kerzenschein,
oh lass es doch 
bald Weihnachten sein!

41. Weihnacht, Weihnacht,
Jahr für Jahr,
Sternenzauber wunderbar.

Weihnacht, Weihnacht,
immer wieder,
klingen leise Weihnachtslieder.

Weihnacht, Weihnacht,
oh wie fein,
bald wird Heilig Abend sein.

42. Weihnachtsengel, Zuckerkringel,
Schokokeks und Marzipan,
Tannenduft und Kerzenschein,
niemand soll jetzt sein allein.

Kindlein in der Krippe liegt,
und uns seinen Segen gibt,
bitte liebes Christkindlein, 
komm auch in mein Herz hinein.

43. Wunderschöner Lichterbaum,
zauberhafter Weihnachtstraum,
sieh wie schön die Kerzen strahlen,
immer heller leuchten sie allen.
Christkind wird geboren heut,
und es freuen sich alle Leut.

44. Weihnachten ist ein großes Wort,
immer wieder neu,
tausend Sterne glänzen hell,
ewig sind sie treu.

Hoch am Himmel leuchten sie,
die gleichen wie vor 2000 Jahren,
einst zeigten sie den Weg den Hirten,
jetzt dürfen wir ihr Licht erfahren.

Der kleine Stern von Bethlehem,
leuchtet heller als alle Sterne,
er führt den Weg zur Krippe hin,
Christkind ich hab dich so gerne.

45. Sternlein leuchte uns den Weg,
zeig die Krippe wo sie steht,
Jesuskindlein liegt im Stall,
Engelein sind überall.

Sternlein leuchte uns den Weg,
Gott erhöre dies Gebet,
Maria hält im Arm ihr Kind,
kommt, wir laufen hin geschwind.

Sternlein leuchte uns den Weg,
und die ganze Welt erfleht,
von dem Kind das Heil der Welt,
Licht, das alle Nacht erhellt.

46. Kinder, schnell, die Weihnacht naht.
schnell beeilt euch, es ist schon spat!
Zieht euch euer Festkleid an,
dass das Christkind kommen kann.

Kinder, schnell, macht euch bereit,
Weihnachten ist nicht mehr weit.
Schnell die schönsten Schuhe an,
dass das Fest beginnen kann.

47. Erwartungsvolle Kinder,
mit klopfendem Herzen,
sehnsüchtig zum Himmel blickend,
hoffnungsvoll ans Christkind denkend.

Nur langsam vergeht die Zeit,
die Kinder tragen dieses Sehen 
in ihren kleinen großen Herzen,
und warten auf das große Fest.

Leuchtende Kinderaugen,
strahlende Kinderherzen.
Jetzt ist er da der große Tag!

Christkind hat Geburtstag heut,
es liegt in der Krippe,
und füllt mit seinem Lächeln,
das ganze Haus und alle Herzen.

Leuchtend schöner Weihnachtsbaum,
Kerzenschein all überall,
leise fallen Schneeflocken vom Himmel,
und die Liebe überstrahlt alles.

48. Lieber lieber Weihnachtshase, 
hast schon eine rote Nase,
Schneehase wirst du auch genannt,
bist dem Schneemann wohlbekannt.

Hilfst du heut dem Christkind wieder,
und die Engel singen Lieder,
leise fallen Flocken nieder,
ach wie schön ist diese Zeit.

49. Wenn es draußen dunkel wird,
zünde eine Kerze an,
und der Kerze heller Schein, 
leuchtet in die Welt hinein.

Wenn es draußen kälter wird,
zünde eine Kerze an,
und die Wärme dieser Flamme,
schenkt ein Stück Geborgenheit.

Wenn es draußen lauter wird,
zünde eine Kerze an, 
werde still damit es dann,
Heilig Abend werden kann.

50. Lass uns einen Schneemann bauen,
noch ein Tag bis Heilig Abend,
wunderschöner Weihnachtstraum,
du schaust mich an so fragend.

Lass uns schön den Baum noch schmücken,
Sterne aus Stroh und Schokostücke,
vorsichtig, nur nicht die Kerzen verrücken,
was fehlt denn noch zum Glücke?

Nur mehr wenige Stunden Zeit,
dann ist Heilig Abend da,
Christkind wird geboren heut,
Jesus ist uns nah.

Stellen wir die Krippe hin,
das Wichtigste ist Jesus Christ,
er gibt dem Leben einen Sinn,
Gott, der für uns Mensch geworden ist.

50. Still! Das Kindlein, wecks nicht auf,
leg ihm nur eine Decke drauf.

Leis! Das Kindlein, es lächelt im Schlaf,
neben der Krippe ein kleines Schaf.

Maria sanft das Kindlein bewacht, 
in dieser hochheiligen, seligen Nacht.

Josef, hält glücklich über das Kind,
seinen warmen Mantel auch geschwind.

Ochs und Esel sind auch dabei,
Friede den Menschen auf Erden sei!

51. Weihnachtsglöckchen, goldnes Röckchen,
welch Zauber liegt heut in der Luft!
Weihnachtsglöckchen, Engelslöckchen,
und ein ganz besonderer Duft.

Weihnachtsfreude, nicht nur heute,
lächle einem Menschen zu,
Weihnachtsfreude, stets aufs Neue,
immer wieder ich und du.

52. Weihnachten ist…
wenn du jemanden zum Lachen bringst, der traurig ist.
Weihnachten ist…
wenn du jemanden tröstest, der verzweifelt ist.
Weihnachten ist…
wenn du für jemanden da bist, der alleine ist.
Weihnachten ist…
wenn du jemandem beistehst, der Hilfe braucht.
Weihnachten ist…
wenn du jemandem zeigst, dass du ihn gerne hast.
Weihnachten ist…
wenn du jemandem Speise gibst, der hungrig ist.
Weihnachten ist…
wenn du jemandem ein Wasser reichst, der durstig ist.
Weihnachten ist…
wenn du jemandem Wärme schenkst, der friert.
Weihnachten ist…
wenn du jemandem Hoffnung gibst, der keinen Sinn mehr sieht.
Weihnachten ist…
wenn du den Armen neben dir wahrnimmst und ihm seine Würde zurückgibst.
Weihnachten ist…
wenn du jemanden besuchst, der krank ist.
Weihnachten ist…
wenn du mit einem offenen Herzen durch die Welt gehst.
Weihnachten ist…
wenn du jemandem vergibst, der dich verletzt hat.
Weihnachten ist…
wenn du etwas für jemanden tust.
Weihnachten ist…
wenn du Frieden schenkst, wo Streit ist.
Weihnachten ist…
die Geburt Jesu Christi, des Herrn.
Weihnachten ist…
das Fest der Liebe und der Familie.
Weihnachten ist…
wenn du auch nach Weihnachten auf deinen Nächsten nicht vergisst.

Weshalb wird Weihnachten gefeiert?

Weihnachten ist ein christliches Fest, der Name wird abgeleitet vom Mittelhochdeutschen “ ze den wihen nahten“ und es bedeutet “ in den geweihten, heiligen Nächten“. Als vor mehr als 2000 Jahren die Geburt von Jesus Christus, dem Sohn Gottes bevorstand, freuten sich die ersten „Christen“ auf den Aufgang der wahren Sonne, die Jesus ist. Der Ursprung des Festes liegt im Fest der Wintersonnenwende, das als Geburtsfest der Sonne galt. Dieses fiel im alten Kalender auf den 25. Dezember. Die Tage werden wieder länger und indem die Sonne wiederkehrt, beginnt auch das Leben wieder.

An Weihnachten feiern die Christen das große Hochfest der Geburt Jesu Christi. Gott entäußert sich und wird in Jesus Christus Mensch. Als kleines Kind kommt er zu uns Menschen, um uns in Jesus nahe zu sein. Gott ist die Liebe und diese Liebe wird spürbar, erfahrbar und erlebbar in Jesus Christus. In Jesus begegnet uns Gott auf Augenhöhe, er erniedrigt sich selbst und macht sich klein, um bei den Menschen zu sein. In den Weihnachtsevangelien des Neuen Testamentes der Bibel freut sich das Volk Gottes auf die Ankunft des Erlösers.

Theologisch liegt die Bedeutung des Weihnachtsfestes in der Menschwerdung des Sohnes Gottes. Dieses Hochfest ist somit auch ein Fest der Liebe, der Hoffnung, der Dankbarkeit und auch der Familie. Die Vorfreude auf dieses große Ereignis wird seit damals mit unterschiedlichen Bräuchen und Symbolen Ausdruck verliehen. Weihnachten zählt mit Ostern und Pfingsten zu den 3 Hauptfesten des Kirchenjahres. 

Weihnachtskarte oder WhatsApp Nachricht?

In der heutigen Zeit scheint das Karten und Briefe schreiben „aus der Mode“ gekommen zu sein. Alles muss „schnell“ gehen, daher greift man meistens auf die modernen Möglichkeiten wie SMS, WhatsApp oder Email zurück. Aber: Einen persönliche gestalteten Brief mit eigener Note, persönlicher Handschrift und vielleicht sogar einer netten Zeichnung oder sonst einer liebevollen Gestaltung ist doch etwas Anderes.

Eine handgeschriebene Karte oder ein Brief sind eben doch etwas Besonderes, Exklusives und gewinnen somit immer an Bedeutung. Die persönliche Note steht dabei im Vordergrund. Daher ist es sicher individueller und persönlicher, eine Weihnachtskarte zu schreiben, als eine WhatsApp Nachricht zu schicken.

An welchen Tagen wünscht man „Frohe Weihnachten“?

Der Heilige Abend ist der Vorabend des Christtages, des Tages, an dem Christus geboren wird. Die Heilige Nacht bezeichnet die Nacht, in der Jesus geboren wird. Oft finden an diesem Tag Gottesdienste bereits am frühen Abend (zu Sonnenuntergang) statt, oft auch im Rahmen einer Kindermette. Im antiken Kalender begann der Tag mit dem Sonnenaufgang und endete mit Sonnenuntergang. Daher gehört der Abend des 24. Dezembers somit liturgisch schon zu Weihnachten.

Ab dem Sonnenuntergang ist es durchaus üblich, sich Frohe Weihnachten zu wünschen. Liturgisch betrachtet endet mit einem Gottesdienst am Vormittag des 24. Dezembers und mit dem Stundengebet der Non zu Mittag die Adventzeit und mit der ersten Vesper zu Sonnenuntergang beginnt die Weihnachtszeit. Die Mette in der Heiligen Nacht findet traditionell an vielen Orten um Mitternacht statt, in einigen Gemeinden auch schon um 22 oder 23 h. Die Mitternachtsmesse in der Hochheiligen Nacht entstand aus den Nachtwachen am Vorabend vor Christi Geburt, in der man die Vigilien und die Matutin betete.

Nach dieser Heiligen Feier gehört das sich Frohe Weihnachten wünschen auf jeden Fall dazu, da Christus jetzt geboren ist. Der darauffolgenden Christtag, der 25. Dezember, ist der eigentliche Geburtstag Christi. Natürlich wünscht man sich am Christtag Frohe Weihnachten. Auch am 2. Weihnachtsfeiertag, dem Stefanitag, wird durchaus noch Frohe Weihachten gewünscht.

Wieso schenkt man sich etwas an Weihnachten?

Aus Freude, dass Gott in Jesus Christus Mensch geworden und geboren ist, dass er der schon lange erwartete Retter und Heiland ist, beschenken sich die Familienmitglieder, Freunde, und Verwandte untereinander. Die „Bescherung“ und das Sich-Beschenken möchte an den Ursprung der Weihnachtsgeschichte erinnern. Jesus Christus kam von Maria, seiner Mutter geboren, in einem armen Stall zur Welt. Davon erzählt die Schriftstelle in der Bibel Joh 1,11 „Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.“ Nach der Geburt Jesu kamen die Hirten, um das Kind in der Krippe anzubeten. Die Heiligen 3 Könige ehrten das Jesuskind mit den Geschenken Weihrauch, Myrrhe und Gold. Der Brauch der Geschenke geht ursprünglich auf den Nikolaus zurück. Dieser brachte den braven Kindern am 6. Dezember Geschenke. Martin Luther befand schließlich, dass Christus selbst im Mittelpunkt stehen sollte, und die Geschenke sind Ausdruck der Freude, weil Christus durch seine Menschwerdung den Menschen Hoffnung gibt. Zu den Geschenken gehört auch das Kekse backen. Bereits in vorchristlicher Zeit gönnten sich die Menschen bei größeren Festen besondere Backwaren.

In späterer Folge stellten auch die mittelalterlichen Klöster zu besonderen Anlässen Plätzchen und Backwaren her. Diese besondere Zeit um Christi Geburt sollte zu seiner Ehre mit diesen Besonderheiten noch wertvoller gestaltet werden. Heute sind Lebkuchen, Kekse und Christstollen in den meisten Familien ein fixer und wichtiger Bestandteil des Weihnachtsfestes. Mit dem Weihnachtsfest ist auch der Wunsch nach einem friedlichen Zusammenleben und einem liebevollen Miteinander verbunden. Das schönste Geschenk, das Du jemandem geben kannst, der Dir wichtig ist, ist, ihm Zeit zu widmen.

Mit jemandem Zeit zu verbringen, einfach da zu sein, zuzuhören und seine Zeit mit jemandem zu teilen ist eines der Geschenke, die bleiben und die unendlich wertvoll sind. Die Geschenke wie jemandem Zeit widmen, Liebe und Freude schenken, einfach nur „da“ zu sein, kann man nicht mit Geld kaufen. Diese Geschenke kommen einfach direkt aus dem Herzen, sind zeitlos, und sind, unabhängig vom Alter des Beschenkten, Geschenke von unermesslich großem Wert. 

Warum ist Weihnachten so wichtig?

In Jesus Christus wird Gott Mensch um bei den Menschen zu sein. Der große und allmächtige Gott begegnet den Menschen in einem kleinen, neugeborenen Kind. Er trifft den Menschen also auf Augenhöhe. Es ist derselbe Jesus Christus, der den Menschen zu Ostern durch sein Leiden und Sterben am Kreuz für alle Menschen, die Rettung und die Erlösung schenken wird. Das Hochheilige Osterfest ist somit das wichtigste und größte Fest der Christen, gleich gefolgt vom Hochheiligen Weihnachtsfest, da eben dieser Christus zu Weihnachten geboren wird. Der Retter und Erlöser Jesus Christus, der der Sohn Gottes ist, wird Mensch und kommt zu den Menschen auf die Erde. Gott liebt den Menschen so sehr, dass er seinen eigenen Sohn sendet.

Diese Freude über Geburt Christi möchte man mit seinen Liebsten teilen. Das schönste Geschenk, das man jemandem zu Weihnachten machen kann, ist, Zeit mit ihm zu verbringen. Die Zeit, die man jemandem schenkt, ist unbezahlbar wertvoll. Man kann gemeinsam über Erinnerungen sprechen, bewusst den Augenblick genießen und erleben und einfach gemeinsam im Hier und Jetzt des Weihnachtsfestes sein. Weihnachten ist auch die Zeit, die Menschen bewusst der Familie widmen. Dazu gehören natürlich auch Besuche bei Verwandten und Freunden. Die gemeinsam verbrachte und erlebte Zeit soll dabei im Vordergrund stehen. Jede Familie hat zu Weihnachten auch ihre eigenen Traditionen und Vorstellungen, wie sie Weihnachten gestalten. Im Mittelpunkt steht immer das Geburtsfest von Jesus, der der eigentliche Grund für Weihnachten ist. Das Drumherum, der Christbaum, das gute Essen, die Lichterketten, die Geschenke, die Traditionen sind alle Ausdruck der Freude über die Geburt Jesu Christi. Dabei sollte man aber nie den eigentlichen Grund, nämlich Christus selbst, vergessen, denn ohne die Geburt Jesu Christi gäbe es kein Weihnachtsfest! Er selbst ist der Grund, warum auch Weihnachten ein Fest der Liebe und der Familie ist, da Gott selbst die Liebe ist.

Jesus Christus ist die sichtbare und menschgewordene Liebe Gottes, die der Vater den Menschen schenkt. Es gibt keine größere Liebe, und diese Liebe wird schließlich zu Ostern besiegelt, wenn Jesus für jeden einzelnen von uns das Kreuz auf sich nimmt und für jeden einzelnen von uns am Kreuz stirbt. Hierin findet die Bibelstelle Joh 15,13 seinen Ausdruck die besagt: „Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt.“ Den Ursprung dieser Liebe feiern die Christen an Weihnachten. Jesus Christus, die menschgewordene Liebe Gottes, der selber Gottes Sohn ist, kommt auf der Erde zur Welt, um alle zu erlösen, die an ihn glauben.

Seit wann gibt es Weihnachten?

Die ersten Christen feierten Weihnachten im heutigen Sinne noch gar nicht, im Mittelpunkt ihrer religiösen Feiern stand das Osterfest und somit die Auferstehung Jesu Christi. Sie gedachten der Geburt Christi am 6. Januar. Erst ab dem 4. Jahrhundert begannen die Christen, das Weihnachtsfest und somit die Geburt Jesu Christi am 25. Dezember zu feiern. Das heutige Weihnachtsfest wurde offiziell erstmals 335 in Rom gefeiert. Der Hauptfesttag ist dabei der 25. Dezember, er beginnt bereits am Vorabend, dem 24. Dezember, mit dem Heiligen Abend, gefolgt von der Hochheiligen Nacht.

Als kirchlicher Feiertag und Festtag ist der 25. Dezember als Hochfest der Geburt des Herrn bereits seit dem Jahr 336 in Rom belegt. Die Feiern beginnen bereits am Vorabend, dem Heiligen Abend, auch Weihnachtsabend oder Heilige Nacht genannt. In vielen Ländern ist der Christtag auch ein gesetzlicher Feiertag. in den deutschsprachigen Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz kommt der 2. Weihnachtsfeiertag, der 26. Dezember, auch Stephanitag, hinzu. Der Begriff Weihnachten ist in Deutschland in einem Gedicht zum ersten Mal im Jahre 1170 belegt.