Weihnachtssprüche: Kurz, Lustig & Besinnlich

Alle Jahre wieder kommt das Christuskind – besagt schon ein altbekanntes Kinderlied. Die Geburt Jesu, die im Zentrum des Weihnachtsfestes steht, liegt mehr als 2000 Jahre zurück, ist aber heute noch genauso aktuell wie damals. Das Weihnachtsfest beschäftigt die Menschen in verschiedener Art und Weise. Weihnachtspost, egal ob Karte oder Brief, zu schreiben und zu verfassen ist aktueller denn je.

Der folgende Artikel behandelt das Thema Weihnachtssprüche dichten und kann als Anregung und Inspiration für die eigene Weihnachtspost dienen. Weshalb wird Weihnachten gefeiert? Was und wer ist das Zentrum des Weihnachtsfestes? Warum ist Weihnachten so wichtig? Wieso schenkt man sich eigentlich etwas an Weihnachten? Diese und noch einige mehr grundsätzliche Fragen werden ebenfalls im folgenden Artikel beantwortet.

Weihnachtssprüche (Seite 1/ 3)

Still! Lausche und sag an,
war das gerade der Weihnachtsmann?
Ist das ein Engel dort am Fenster?
Ich glaub, ich sehe schon Gespenster!
Ist das etwa das Christkind dort oben?
Es kommt vom Himmel her geflogen,
hält ein Päckchen schon im Arm,
und in den Herzen wird es warm.


Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen.

Konfuzius

Schneeflocken fallen leise,
und ein Engel geht auf die Reise, 
tief verschneiter Winterwald,
und das Christkind kommt schon bald.
Kinder haltet euch bereit,
für die schöne Weihnachtszeit!
Öffnet eure Herzen geschwind,
für das himmlische Kind!


Leise klingen Weihnachtslieder,
leise schwebt das Christkind nieder,
leuchtet heller als ein Stern,
Christkindlein ich hab dich gern.
Artig schon die Kinder warten,
und ein Schneemann steht im Garten,
alle freuen sich aufs Fest,
auch das Vögelein im Nest.



Heute ist die Heilige Nacht,
ich hab gerade an Dich gedacht.
zünde mir eine Kerze an,
dass sie schön mir leuchten kann.
Ob Du heut auch einsam bist,
und ein bisschen mich vermisst? 
Ich denk ich rufe dich dann an, 
ich sag, ich bin der Weihnachtsmann,
oder ich schau bei dir vorbei,
dann sind wir immerhin schon zwei,
und niemand ist mehr einsam,
dann sind wir beide gemeinsam.


Ruhe zieht das Leben an, Unruhe verscheucht es.

Gottfried Keller

Lauft schnelle ihr Hirten, 
der Stern zeigt euch den Weg!
Nehmt auch eure Schafe mit,
denn im Stalle da steht,
eine kleine, zarte Krippe, 
drinnen liegt das göttlich Kind,
ihr Hirten Beeilung,
zum Kind lauft geschwind!


Kommt ein Rentier in den Garten,
musst du nicht mehr lange warten,
bald das Christkind wird geboren,
und es hat dich auserkoren,
seine Liebe dir zu schenken,
immer an dich zu denken,
welch ein schönes, helles Licht,
Heilig Abend jetzt anbricht.


Beim Verpacken von Geschenken gilt: Fehlendes Talent durch Klebeband zu ersetzen.

Unbekannt

Zuckersüßer Kekseduft,
liegt jetzt wieder in der Luft,
Nüsse, Schoko, Marzipan,
schau dir diese Kekse an!
Vanillekipferl, Zuckersterne,
ach die esse ich so gerne,
Lebkuchen ist auch dabei, 
lecker, diese Bäckerei.
Wunderschöne Weihnachtszeit,
Schleckermäulchen mach dich bereit!



Der Weihnachtsmann hat mich heute Nacht,
aufgeweckt, ganz leis und sacht,
ich hatte einen schönen Traum,
von einem glitzernden Weihnachtsbaum.
Auf der Spitze leuchtete ein Stern,
man sah ihn schon leuchten aus der Fern,
bunte Kugeln sah ich an den Zweigen hängen,
und zu zauberhaften Klängen,
sah ich einen Engel fliegen,
er landete am Baume drüben,
ich glaub, es war schon Heilige Nacht,
dann bin ich plötzlich aufgewacht.
Oh welch wunderschöner Traum,
ich seh ihn noch vor mir, den Weihnachtsbaum.


Hell erleuchten alle Kerzen, mein Weihnachtsgruß, er kommt von Herzen!

Gustave Flaubert

Kinder kommt, 
s`ist Abend bald!
Rehe kommen aus dem Wald,
laufen hin zur Futterkrippe,
Schneeflocken spür ich auf der Lippe,
erste Lichter brennen schon,
Gott wird senden seinen Sohn,
Jesukindlein in dem Stall,
so viel Engel überall,
schnell lauf her zum Christkindlein,
schließ es in dein Herzchen ein.


Weitere Themen:


Lebkuchenpferdchen,
Sterne und Herzen,
Weihnachten naht,
es ist schon spat!
In den Ofen den Braten,
lass mich doch raten,
wer heut aller kommt?
Die ganze Familie,
Kipferl mit Vanille,
ein Punsch auch mit Rum,
nimm es mir nicht krumm.
Ein schöner Abend solls werden,
das Christkind fliegt schon zur Erden,
macht euch alle bereit,
es ist Weihnachtszeit!


Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.

Wilhelm von Humboldt

Tief verschneiter Winterpfad,
langsam gehen wir zur Mette,
dort wartet in dem Krippenbette,
Christus, der heut wird geboren.

Dunkel ist es, ein Licht strahlt auf,
heller als der Sterne Licht,
Heilige Nacht die jetzt anbricht,
zarter Glanz und Silberschein.

Wärme in der Kirche ist,
Kerzenschimmer, edler Schein,
leuchtet in dein Herz hinein,
Christus ist geboren!



Zünde dir eine Kerze an,
die dir Wärme spenden kann,
die dir schenkt ein helles Licht,
bis der nächste Tag anbricht.

Zünde dir eine Kerze an,
dass die Welt es sehen kann,
welch Ereignis heut geschieht,
es erklingt ein süßes Weihnachtslied.

Zünde dir eine Kerze an, 
dass es bald beginnen kann,
das gnadenreiche Weihnachtsfest,
Christus, der dich nie verlässt,
er kommt aus Liebe in die Welt,
in einem Stall auf einem Feld.

Gott wird ein Kind, in dieser Nacht,
er hat uns in Jesus den Retter gebracht!


Darf es eine Fahrt im Rentierschlitten sein?
Ei wäre das nicht fein?
Ich möchte so gern bei dir sein,
komm mit in meinen Schlitten rein.

Ich spiele für dich Weihnachtsmann,
ich zieh mir rote Stiefel an,
wie schön ist diese Weihnachtszeit,
komm mit in diese Zeit zu zweit.


Das eigentliche Geheimnis, um das es an Weihnachten geht, ist das innere Leuchten, das von diesem Kinde kommt. Lassen wir uns von diesem inneren Leuchten anstecken, das Flämmchen von Gottes Güte in unserem Herzen entzünden, und tragen wir alle durch unsere Liebe Licht in die Welt; lassen wir dieses Licht nicht auslöschen durch die Zugluft der Zeit. Hüten wir es treulich und schenken wir es weiter.

Papst Benedikt XVI.

Es war einmal ein Nadelbaum,
der hatte einen schönen Traum:
Er wollte werden Weihnachtsbaum, 
der kleine Baum, man glaubt es kaum. 

Die großen Bäume lachten sich krumm, 
sie sagten sei doch nicht so dumm,
als Weihnachtsbaum bist du zu klein, 
ein Weihnachtsbaum soll prächtig sein. 

Der kleine Baum ganz traurig war,
ganz alleine steht er da, 
glaubt selber nicht mehr an den Traum, 
vom wunderschönen Weihnachtsbaum.

Doch am Heiligen Abend wurde sein Traum erfüllt,
ein Kind kam des Weges und wollte bestimmt, 
nur diesen kleinen, süßen Baum,
nun wahr sollte werden sein größter Traum. 

Geschmückt in der Stube im Kerzenschein, 
strahlte der Baum, der einst war so klein, 
viel heller als andere zur Heiligen Nacht, 
das Kind, das ihn wählte, hatte ihm die Liebe gebracht. 


Himmel, wie die Zeit vergeht, 
ist es wirklich schon so spät?
Ich muss noch die Plätzchen backen, 
Schokolade, Nüsse hacken, 
Weihnachten ist nicht mehr weit, 
und wie schnell vergeht die Zeit!

Da schwebt ein Engelchen hernieder, 
und leise klingen Weihnachtslieder, 
und sagt zu mir, „werde still,
weils Christkind geboren werden will!“


Flockenzauber, Zauberflocken,
süße, kleine Engelslocken,
Dufttanne, Tannenduft,
Weihnachten liegt in der Luft. 

Kerzenschimmer, Schimmerkerzen,
und mit Liebe gefüllte Herzen,
Sternenzauber, Zauberstern, 
Jesuskind ich hab dich gern.


Die meisten jagen so sehr dem Genusse nach, dass sie an ihm vorbeilaufen.

Sören Kierkegaard

Welch Wunder, Christus wird geboren,
ganz ärmlich in einem einfachen Stall,
Welch Wunder, sieh wie er trotz allem lacht,
hat Freude allen Menschen gebracht 

Welch Wunder, Christus kam zur Welt,
in einer Krippe liegt er drin, 
Ochs und Esel sind beim Kind, 
geht und wärmt es schnell geschwind!

Welch Wunder, Jesus ist endlich da,
er schenkt soviel Liebe, 
Gott ist so groß und jetzt auch klein, 
Jesus passt gut in dein Herz hinein.


Tannenzapfen, Winterluft, 
da ist ein ganz besonderer Duft, 
Halte inne, werde still,
weil er wahrgenommen werden will. 

Süße, zarte Melodie, 
der Himmel voller Geigen, 
lausche, bleib ein bisschen stehen,
Engel tanzen einen Reigen. 

Zauberhafte, dicke Flocken, 
drehen langsam ihre Kreise,
und auf ganz besondre Weise, 
sieh ihnen zu und werde leise. 

Nimm all dies wahr und werde still, 
weil es Weihnachten werden will.



Die Glocke schon zur Messe ruft, 
wir gehen den Weg durch den Wald, 
eine Laterne leuchtet uns, 
Christkind wird geboren bald. 

Ein herrlicher Zauber, 
etwas Ehrwürdiges liegt heut in der Luft,
Wir schreiten auf die Kirche zu,
und putzen den Schnee von unserem Schuh.

Aus der Krippe leuchtet hell, 
mit Wärme erfülltes Licht, 
welch zärtlich liebevoller Schein,
leuchtet weit in alle Welt hinein. 


Weihnachten ist oft ein lautes Fest: Es tut uns aber gut, ein wenig still zu werden, um die Stimme der Liebe zu hören.

Papst Franziskus

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Wärmer als der Sonne Licht, 
ist Christus, der die Herzenskälte bricht,
seiner Liebe heller Schein, 
leuchtet in die Herzen hinein. 

Heller als der Sonne Licht, 
ist Christus, der die dunkle Nacht durchbricht, 
er strahlt heller als die Kerzenflammen,
und ruft die Menschen all zusammen. 

In dieser Hochheiligen Nacht, 
ist die Zärtlichkeit Gottes erwacht, 
Christus ist das wahre Licht, 
er liebt auch dich, vergiss es nicht!


Himmel und Sterne, 
Sonne und Mond, 
was denkst du, wer hier in dem Stalle wohnt?

Zauber und Glitzer,
Tannenduft und Kerzen, 
erwärmen auf wunderbare Weise die Herzen.

Strohsterne, Lametta,
bunte Kugeln am Baum,
Weihnachten wird wahr, und bleibt kein Traum!


Ich hab‘ eben das Christkind gesehn. Es stand an der Bar und konnte kaum noch stehen. Auf Geschenke brauchst du nicht zu hoffen. Es hat das ganze Geld versoffen!

Unbekannt

Ein Licht strahlt auf, 
ein helles Licht.
Viel heller strahlt dies Lichtes Schein,
in der Menschen Herzen hinein. 

Ich wünsche dir am Weihnachtsfest,
dass dich dieses Licht auch trifft.
Begegne ihm, lass dich darauf ein,
es wird zu deinem Besten sein.


Weshalb wird Weihnachten gefeiert?

Weihnachten ist ein christliches Fest, der Name wird abgeleitet vom Mittelhochdeutschen “ ze den wihen nahten“ und es bedeutet “ in den geweihten, heiligen Nächten“. Als vor mehr als 2000 Jahren die Geburt von Jesus Christus, dem Sohn Gottes bevorstand, freuten sich die ersten „Christen“ auf den Aufgang der wahren Sonne, die Jesus ist. Der Ursprung des Festes liegt im Fest der Wintersonnenwende, das als Geburtsfest der Sonne galt. Dieses fiel im alten Kalender auf den 25. Dezember. Die Tage werden wieder länger und indem die Sonne wiederkehrt, beginnt auch das Leben wieder.

An Weihnachten feiern die Christen das große Hochfest der Geburt Jesu Christi. Gott entäußert sich und wird in Jesus Christus Mensch. Als kleines Kind kommt er zu uns Menschen, um uns in Jesus nahe zu sein. Gott ist die Liebe und diese Liebe wird spürbar, erfahrbar und erlebbar in Jesus Christus. In Jesus begegnet uns Gott auf Augenhöhe, er erniedrigt sich selbst und macht sich klein, um bei den Menschen zu sein. In den Weihnachtsevangelien des Neuen Testamentes der Bibel freut sich das Volk Gottes auf die Ankunft des Erlösers.

Theologisch liegt die Bedeutung des Weihnachtsfestes in der Menschwerdung des Sohnes Gottes. Dieses Hochfest ist somit auch ein Fest der Liebe, der Hoffnung, der Dankbarkeit und auch der Familie. Die Vorfreude auf dieses große Ereignis wird seit damals mit unterschiedlichen Bräuchen und Symbolen Ausdruck verliehen. Weihnachten zählt mit Ostern und Pfingsten zu den 3 Hauptfesten des Kirchenjahres.

Weihnachtskarte oder WhatsApp Nachricht?

In der heutigen Zeit scheint das Karten und Briefe schreiben „aus der Mode“ gekommen zu sein. Alles muss „schnell“ gehen, daher greift man meistens auf die modernen Möglichkeiten wie SMS, WhatsApp oder Email zurück. Aber: Einen persönliche gestalteten Brief mit eigener Note, persönlicher Handschrift und vielleicht sogar einer netten Zeichnung oder sonst einer liebevollen Gestaltung ist doch etwas Anderes.

Eine handgeschriebene Karte oder ein Brief sind eben doch etwas Besonderes, Exklusives und gewinnen somit immer an Bedeutung. Die persönliche Note steht dabei im Vordergrund. Daher ist es sicher individueller und persönlicher, eine Weihnachtskarte zu schreiben, als eine WhatsApp Nachricht zu schicken.