Übersicht: Vorlagen | Ideen für Motive | Basteltechniken

Der über 150 Jahre alte Brauch, zu Weihnachten eine Karte an die Liebsten zu versenden, lebt auch in unserem modernen Zeitalter weiter. Selbstgebasteltes hat noch immer einen hohen Stellenwert in den Familien, doch auch E-Cards können mit liebevollen, persönlichen Texten versehen ihre Adressaten erfreuen. Schöne, besinnliche, lustige, fantasievolle Weihnachtsgrüße finden Sie hier.

Weihnachtsgrüße schreiben: Sprüche, Gedichte & Texte als Vorlagen

Einst stand ein besonderer Stern am Himmel.
Weise Männer sagten sich, er müsse die Ankunft eines mächtigen Königs anzeigen.

Sie folgten ihm, immer weiter durch Wüsten und Berge.
Sie kamen an einen prächtigen Palast, doch dort war kein neuer König geboren worden.

Der Stern führte sie weiter und blieb über einem ärmlichen Stall stehen.
Sie wunderten sich, doch traten sie ein.
Dort fanden sie mehr als nur einen König. Sie fanden das Wunder der Welt.


Friede, Freude, Eierkuchen,
all das müsst ihr nicht mehr suchen.
Wartet nur auf die Weihnachtsnacht,
die all diese Wünsche zur Wahrheit macht.



Es weihnachtet nun nah und fern;
und über allem steht der helle Stern.
Er verkündet Groß und Klein;
Frieden und Liebe soll in euch sein.


Lieber, guter Nikolaus!

Glaube mir, ich war immer artig und lieb,
fleißig in der Schule und stets bemüht,
auf Mama und Papa zu hören,
und meine kleine Schwester nicht beim Schlafen zu stören.
Glaube mir, ich war ordentlich und nett;
und jeden Abend pünktlich im Bett.
Streit ist für mich ein fremdes Wort
und ich grüße immer freundlich jeden im Ort.
Bitte glaube mir und nicht meiner Schwester,
die genau das Gegenteil sagt.
Doch ich weiß es besser!


Weihnachten ist wunderbar,
egal ob du bist acht oder achtzig Jahr‘.
Der Zauber bleibt für immer gleich,
egal ob dein Haar braun ist oder weiß.


Eine feierliche, besinnliche und friedliche Weihnachtszeit zu erleben und zu gestalten ist nicht schwer.

Die wahre Kunst besteht darin, einen Teil dieser weihnachtlichen Stimmung in den grauen, langen Januar hinüberzutragen.

Und dann weiter in den Februar. Und in den März. In den April, Mai, Juni und Juli.
Den Geist von Frieden und Liebe weiterzutragen, auch im August, September, Oktober und November.

Sodass schließlich die nächste Weihnachtszeit nicht mehr dazu dient, Frieden und Nächstenliebe zu erschaffen, sondern zu mehren.

Würde jeder den Geist der Weihnacht immer weiter tragen, so würde er sich verbreiten und die Welt ein bisschen schöner machen.


Glockenklang und Glühweinduft erfüllen feierlich die Luft,
zwischen kleinen Buden wabert Mandelduft.
Hell erleuchtete Straßen und Weihnachtslieder in den Gassen,
das Krippenspiel darfst du nicht verpassen.
Freunde am Kinderkarussell treffen
und anschließend in kalter Luft eine Brezel essen.
Weihnachtsfeier mit Kollegen,
noch ein hübsches Geschenk für Oma überlegen.
Plätzchen backen und auch naschen
und die Lehrerin mit einer kleinen Bastelei überraschen.
Während es über Nacht die ersten Flocken schneit,
macht sich der Weihnachtsmann am Nordpol bereit.
Oh wie schön ist doch die Weihnachtszeit!


Was macht Weihnachten aus?

Zehn teure Geschenke erfreuen denjenigen, der einsam ist, trotzdem nicht.
Weihnachtslieder klingen nicht schön in den Ohren von jemandem, der allein in seiner Wohnung sitzt.

Wer traurig und trostlos ist, der erfreut sich nicht am festlich geschmückten Baum.
Weihnachten wird durch Gemeinschaft lebendig und feierlich.
Kleine Gesten, ein unerwarteter Besuch oder ein paar freundliche Worte
trösten diejenigen, die glauben, dass alle sie vergessen haben.

Der wahre Kern von Weihnachten ist die Liebe zu den Menschen, die um uns herum sind.


Wisst ihr noch, wie Weihnachten früher war?

Wir öffneten jeden Tag ein Türchen und konnten es kaum erwarten, endlich das letzte aufzumachen.

Wir aßen Schokolade und Plätzchen, manchmal konnten wir es beim Backen kaum erwarten und aßen heimlich den rohen Teig.

Wir gingen auf den Weihnachtsmarkt und sahen die Lichter, hörten die Musik, genossen die Düfte.

Wir freuten uns auf den Bastelnachmittag im Kindergarten und das Weihnachtstheater in der Schule.

Wir gingen mit dem Geld, das Papa uns gegeben hat, voller Abenteuerlust in die Stadt, um für Mama das perfekte Geschenk zu finden.

Wir freuten uns über jede Schneeflocke und blieben so lange draußen, bis unsere Füße eiskalt waren.

Wir genossen jeden Augenblick dieser besonderen Zeit.
Und heute?

Wir schauen auf den Kalender und sind gestresst, weil schon der zehnte ist und wir immer noch nicht alle Geschenke haben.

Wir essen ein Plätzchen und ärgern uns hinterher, dass wir nun Hüftgold ansetzen werden.

Wir gehen aus Pflichtgefühl auf den Weihnachtsmarkt, sind genervt, weil es zu voll ist und der Glühwein ein Vermögen kostet.

Wir hetzen zum Bastelnachmittag unserer Kinder, ärgern uns über die anderen Eltern und blicken beim Weihnachtstheater auf die Uhr.

Wir haben keine Ahnung, was wir unserer Mutter schenken sollen und geben zu viel Geld für unnütze Geschenke aus.

Wenn es schneit, ärgern wir uns über glatte Straßen und gehen so schnell wie möglich wieder ins Haus, um bloß nicht zu frieren.

Wir sind froh, wenn Weihnachten endlich hinter uns liegt.

Wisst ihr noch, wie schön Weihnachten früher war?

Lasst uns etwas vom Zauber der Weihnacht unserer Kindheit bewahren.


Es weihnachtet und das ist wunderbar;
denn es werden, wie in jedem Jahr,
alte Bräuche hervorgeholt,
die zu anderen Zeiten längst überholt,
zu dieser jedoch zauberhaft sind,
das weiß und schätzt jeder, von Opa bis Kind.
Es weihnachtet, drinnen und draußen;
deshalb lasst uns laufen
durch Schneegestöber, Frost und Eis.
Drinnen wartet der Kakao,
ganz köstlich und heiß.
Es weihnachtet, ein Hauch von Geheimnis liegt in der Luft,
dazu dieser besondere Duft.
Von Plätzchen, Bratapfel und Gans,
der Nikolaus kommt, er sieht aus wie Onkel Hans!
Der echte jedoch, das weiß jeder,
kommt am Heiligen Abend und niemals später.
Es weihnachtet und das ist wunderbar;
lasst uns zusammen singen, feiern und fröhlich sein,
genauso wie in jedem Jahr.


Liebe/r …
Ich wünsche Dir und Deinen Lieben nicht nur eine besinnliche Weihnachtszeit, sondern auch das allerbeste, Glück, Gesundheit und Liebe für das kommende Jahr.
Mögen Eure Weihnachtswünsche wahr werden und euch im neuen Jahr viele schöne Überraschungen bereiten.
Dein/e …


Liebe/r …
Die Weihnachtszeit ist hektisch. Ich wünsche Dir, dass Du trotzdem viele besinnliche Momente und gemütliche Stunden mit Deinen Liebsten verbringen kannst. Genieße den Augenblick und lasse auch einmal fünfe gerade sein.
Für das neue Jahr wünsche ich Dir viel Gesundheit und dass Du Deine Pläne in die Tat umsetzen kannst.
Dein/e …


Liebe/r …
Ich wünsche Dir, dass die Wartezeit bis Weihnachten nicht zu lang für Dich ist und dass das Christkind/ der Weihnachtsmann ganz besonders an Dich denkt. Mama und Papa freuen sich ganz bestimmt, wenn Du ihnen ein schönes Geschenk bastelst. So vergeht die Wartezeit wie im Flug.
Dein/e …


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Weihnachtskarten selber basteln: Ideen für Motive

Auch im digitalen Zeitalter sind selbst gebastelten Karten zu Weihnachten noch immer etwas ganz besonderes. Besonders Kinder basteln sehr gerne Grußkarten für die Verwandten und Freunde, doch auch Erwachsene können beim entspannten Bastelabend den Weihnachtsstress abschütteln und die Vorfreude steigern.

Klassische Weihnachtsmotive wie Engel, die heilige Familie, der Stall von Betlehem, der Nikolaus, Weihnachtsbäume, Kerzen oder Kränze und Sterne erfreuen sich auch nach über 150 Jahren noch immer größter Beliebtheit.

Motive für Kinder sind dabei etwas einfacher gehalten, Erwachsene und Jugendliche können filigrane Arbeiten, etwa mit Cuttermesser ausgeführt, herstellen.

Neben den Klassikern haben sich in den letzten Jahrzehnten Rentiere, Schneemänner, Schaukelpferde, Nussknacker oder Elfen hinzugesellt. Besonders bei Kindern ist Rudi, das Rentier mit der leuchtend roten Nase, sehr beliebt.

Moderne Weihnachtskarten können auch abstrakte Motive darstellen.
Nicht immer muss die Karte einen direkten Bezug zur christlichen Weihnachtsgeschichte oder dem amerikanisch geprägten Weihnachtsmann haben.

Naturmotive wie Wälder, Tannenbäume, Schneelandschaften, Berge oder Tiere gefallen auch denjenigen, die sich einer anderen Religion zugehörig fühlen oder Atheisten sind. Über liebevolle Wünsche für das neue Jahr, auch ohne Weihnachtsbezug, freut sich schließlich jeder.

Wer in seiner Karte ein Geldgeschenk unterbringen möchte, kann beispielsweise ein hübsches Geschenkpäckchen als Motiv wählen, welches geöffnet werden kann. Darin befindet sich dann das Geld.

Weihnachtskarten basteln: Techniken

Eine bestickte Karte

Schon Kindergartenkinder können einfache Motive auf eine feste Pappe sticken. Erwachsene können kompliziertere Motive wählen. Für Kinder eignet sich eine Wolle in mittlerer Fadenstärke, Erwachsene können Stickgarn verwenden.

Wichtig ist, das Motiv vorher mit Lineal vorzuzeichnen, sodass die Proportionen ausgewogen sind und man anschließend nur noch mit dem Faden der Linie folgen muss.

Origami

Es gibt zahlreiche Schritt-für-Schritt-Anleitungen im Internet und in Büchern, die auch ungeübten Bastlern verschiedene Origamimotive erklären. Auch zum Thema Weihnachten lassen sich beispielsweise Sterne, Bäume oder Wichtel falten.

Einige dieser Objekte können stehen und direkt beschriftet werden, andere sind flach und können auf die Vorderseite einer Karte aufgeklebt werden.

Pop-up Weihnachtskarten

Ebenso wie für Origami gibt es auch zahlreiche Anleitungen für sogenannte Pop-up-Karten. Hierbei entfaltet sich ein 3D-Objekt beim Öffnen der Karte. Die Herstellung ist etwas komplizierter und noch nicht für Kindergartenkinder geeignet.

Wer sich jedoch ein wenig Zeit nimmt und mit Geduld und Sorgfalt arbeitet, kann außergewöhnliche Grußkarten für seine Liebsten herstellen.

Upcycling von Karten

Besonders Kinder haben Freude daran, alte Weihnachtskarten aus vergangenen Jahren aufzuarbeiten. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Die Kinder können beispielsweise Kollagen herstellen oder alte Karten als Hintergrund für neue Motive nutzen.

Besonders effektvoll sind Sterne oder andere einfache Motive, die aus alten Karten ausgeschnitten und auf einen neutralen Hintergrund geklebt werden.


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