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Kurze Weihnachtsgedichte: Besinnlich & Zum Nachdenken

Weihnachten ist jedes Jahr wieder etwas ganz Besonderes, nicht nur fĂŒr die Kleinen sondern auch fĂŒr die Großen. Zur Einstimmung auf das schönste Fest im Jahr stellt der folgende Artikel Weihnachtsgedichte mit verschiedenen Themenschwerpunkten vor.

Gedichte zu lesen, versĂŒĂŸt die Wartezeit auf Weihnachten und lĂ€sst kleine und große Herzen höher schlagen. Eine Kerze, die Licht und WĂ€rme spendet, eine heiße Tasse wohlschmeckenden Tees, ein ruhiges, gemĂŒtliches PlĂ€tzchen und ein gutes Gedichtebuch ist die perfekte Einstimmung auf das Weihnachtsfest.

Kurze, besinnliche Weihnachtsgedichte


Bald kommt die schönste Zeit im Jahr,
Weihnachten ist fĂŒr alle da,
fĂŒr die Armen und die Reichen,
fĂŒr die Schwarzen und die Bleichen,
fĂŒr die Jungen und die Alten, 
um die Liebe zu erhalten, 
die Gott selber ist, er lebt.
und um die das ganze Fest sich dreht.


Statt Schnee gibt es Regen, 
Weihnachten bringt Segen,
fĂŒr die Armen das Brot,
und Hilfe in Not.


Heil’ge Nacht, du sinkest nieder;
nieder wallen auch die TrÀume,
wie dein Mondlicht durch die RĂ€ume,
durch der Menschen stille Brust.
Die belauschen sie mit Lust;
Rufen, wenn der Tag erwacht:
Kehre wieder, heil’ge Nacht!
Holde TrÀume, kehret wieder!

MatthÀus von Collin

Wieder ist ein Jahr vergangen,
an dem Weihnachtsbaume prangen,
bunte Kugeln, Glitzersterne,
Lebkuchen auch bitte gerne,
frag dich mal, was wichtig ist,
ob du jemanden vermisst,
rufe heut noch jemand an,
der mit dir dann plaudern kann!


Einsamkeit zu Weihnachten, 
wie doppelt schwer,
ein LĂ€cheln und ein bisschen Zeit,
freut vierfach mehr!


Weihnachten ist,
wenn Kinderaugen strahlen,
wenn du jemandem sagst, 
dass du ihn liebst,
und jemandem Zeit 
oder Hilfe gibst.


Besuche jemand im Altenheim,
das könnte auch zu Weihnachten sein,
gehe in ein Waisenhaus,
und teile dort Geschenke aus,
und ist jemand im Spital,
zeig ihm du bist mir nicht egal!
Dann kanns im Herzen Weihnachten werden,
und ein StĂŒckchen Friede mehr auf Erden.


Schau dir mal eine Kerze an,
wie viel Licht sie spenden kann,
und auch WĂ€rme noch dazu, 
diese Kerze die bist du!
ZĂŒnde an ein kleines Licht, 
und dann Weihnachten anbricht.


Bald ist Heilig Abend wieder,
es gibt Gebete und auch Lieder,
niemand soll jetzt sein allein,
niemand soll jetzt einsam sein,
vergiss die tausenden Geschenke, 
bringe Freude und bedenke,
niemand soll heut traurig sein,
Weihnachten mit Sonnenschein.


Kurze Weihnachtsgedichte fĂŒr Erwachsene


Merry Christmas wĂŒnsch ich dir,
und ich wĂŒnschte du wĂ€rst hier.
Hast einen Platz in meinem Herzen,
auf dem Tisch brennen die Kerzen,
Merry Christmas, wo du auch bist,
wĂŒnsch mir, dass du mich auch vermisst.


Suche Stille, jetzt ist die Zeit,
mache einen Platz bereit,
fĂŒr Jesus den Retter der Welt,
er wird bald geboren, 
wie Gott es gefÀllt.


Wie schön geschmĂŒckt der festliche Raum!
die Lichter funkeln am Weihnachtsbaum!
o fröhliche Zeit, o seliger Traum!
Die Mutter sitzt in der Kinder Kreis;
nun schweiget Alles auf ihr Geheiß:
sie singet des Christkind’s Lob und Preis.
Und rings, vom Weihnachtsbaum erhellt,
ist schön in Bildern aufgestellt
des heiligen Buches Palmenwelt.
Die Kinder schauen der Bilder Pracht,
und haben wohl des Singens acht,
das tönt so sĂŒĂŸ in der Weihenacht!
O glĂŒcklicher Kreis im festlichen Raum!
o gold’ne Lichter am Weihnachtsbaum!
o fröhliche Zeit! o seliger Traum!

Peter Cornelius

Lausche wieder mal der Stille,
die in ihrer ganzen FĂŒlle,
vieles dir zu sagen hat. 
Nimm zu Weihnachten einmal wahr,
was ist wichtig, nimm ein paar
Minuten dir Zeit, einmal ruhig zu werden,
dann wird es Weihnacht werden auf Erden.


Liebe sie kann TrÀnen trocknen,
Berge versetzen und Leben schenken,
Liebe kann halten, wĂ€rmen und berĂŒhren
Liebe heißt nicht nur an jemand zu denken,
Liebe heißt geben, alles und ganz,
Liebe kann alles, Liebe kann heilen,
Liebe ist Jesus, du kannst verweilen, 
an dieser, seiner Krippe hier.


Mensch geworden ist er, 
weil er uns liebt.
Er ist derselbe, 
der spĂ€ter sein Leben fĂŒr uns gibt.


Gott ist die Liebe, er wartet auf dich,
und Liebe ist Leben,
fĂŒr dich und fĂŒr mich.


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Kurze Weihnachtsgedichte fĂŒr Karten


Stille schöne Weihnachtszeit,
macht doch euer Herz bereit,
Jesus Christ geboren wird,
er ist Gott, der Gute Hirt.


Weihnachten ist mehr als ein Baum,
Weihnachten ist auch kein Traum, 
mehr als heller Kerzenschein,
leuchtet in das Herz hinein,
Gott der Mensch wird, wie ein Kind,
Weihnachten erst jetzt beginnt!


Weißt du, was die schönste Freude ist?
Wenn du bei jemandem bist, der traurig oder einsam ist,
Wenn dieser jemand wieder lÀcheln kann,
dann fÀngt Weihnachten erst an!


Weihnachten

Mir ist das Herz so froh erschrocken,
das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fern her Kirchenglocken
mich lieblich heimatlich verlocken
in mÀrchenstille Herrlichkeit.

Ein frommer Zauber hÀlt mich wieder,
anbetend, staunend muß ich stehn;
es sinkt auf meine Augenlider
ein goldner Kindertraum hernieder,
ich fĂŒhl’s, ein Wunder ist geschehn.

Theodor Storm

Heiliger Abend ist doch heut,
welcher Jubel, welche Freud!
Christkind hat Geburtstag heut,
freuen solln sich alle Leut!


Wenn Versöhnung geschieht,
zwischen Menschen, die hatten Streit,
wenn Vergebung passiert,
dann ist Weihnachten nicht mehr weit.


Wenn du jemandem Hoffnung schenkst,
wenn du oft an jemand denkst, 
wenn du jemand nimmst an der Hand,
dann kann langsam und entspannt,
der Heilige Abend Einzug nehmen.


Tausche Traurigkeit gegen Freude,
tausche Einsamkeit gegen Gemeinsamkeit,
tausche Geld und Geschenke,
gegen Zeit und gegen Herz,
schenke Liebe, mildere Schmerz.


Weihnachten, das Fest der Liebe, 
es kommt wieder jedes Jahr,
manche manches doch mal anders, 
als es vielleicht frĂŒher war.


Kurze Weihnachtsgedichte fĂŒr Kinder zum Auswendig lernen


Eilet ihr Hirten,
zum nÀchtlichen Stall,
der Stern wird euch leuchten, 
den Weg ĂŒberall.

Kommt her zu der Krippe,
zum Himmlischen Kind,
Maria und Josef
im Stalle auch sind.


Weihnachtszeit, Weihnachtszeit,
machet euer Herz bereit,
bald kommt an das göttlich Kind,
Heiliger Abend kommt geschwind.


Weihnachtslied

Vom Himmel in die tiefsten KlĂŒfte
Ein milder Stern herniederlacht.
Vom Tannenwalde steigen DĂŒfte
Und hauchen durch die WinterlĂŒfte,
Und kerzenhelle wird die Nacht.

Mir ist das Herz so froh erschrocken,
Das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fernher Kirchenglocken
Mich lieblich heimatlich verlocken
In mÀrchenstille Herrlichkeit.

Ein frommer Zauber hÀlt mich wieder,
Anbetend, staunend muß ich stehn;
Es sinkt auf meine Augenlider
Ein goldner Kindertraum hernieder,
Ich fĂŒhl’s, ein Wunder ist gescheh’n.

Theodor Storm

Leise, still, das Kindlein schlÀft,
weck es nicht auf!
Da kommt ein kleiner Engel vorbei,
und kitzelt es am Bauch.

Das Kindlein, schau,
es lĂ€chelt sĂŒĂŸ im Traum,
Was mag es wohl trÀumen?
Vielleicht von einem Weihnachtsbaum?


Schokolade, Lebkuchenherzen,
im Fenster brennt schon eine Kerze,
wenn die 4. Kerze brennt, 
ist das Ende vom Advent,
und dann dauerts nicht mehr lang,
dann fÀngt Weihnachten richtig an.


Rentier Rudi und die Pferde,
kommen runter auf die Erde,
Christkind kommt im Schlitten an,
schaut wie man es sehen kann.
Oh welch wundervolle Nacht,
die den Retter uns gebracht!


Heute ist der schönste Tag im Jahr,
Heiliger Abend das ist doch klar.
Christkindlein wird heut geboren,
ist zum Retter auserkoren,
möge es Frieden sein auf Erden,
dann kann es richtig Weihnacht werden.


In Bethlehem liegt in der Krippe das Kind,
Maria und Josef auch bei ihm sind.
Auch Ochse und Esel stehen staunend dabei,
im Stall da ist auch noch ein PlÀtzchen frei.
Ein LĂ€mmlein, ein Hirte am Schluss auch noch ich,
das Kindlein, es lÀchelt, es wartet auch auf dich!


Kleiner Stern von Bethlehem,
leuchte hell und bleib nicht stehn,
fĂŒhre mich zur Krippe hin,
dass ich wieder fröhlich bin.
Jesus hat ein großes Herz,
teilt mit dir Freude und auch den Schmerz.
Danke Jesus, dass du bist fĂŒr mich da,
im Herzen bist du mir immer nah.


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Kurze, lustige Weihnachtsgedichte


Weihnacht, Weihnacht wird es schon ĂŒberall,
Ochs und Esel stehen schon im Stall.
In der Krippe, in Windeln liegt das Kind,
kommt ihr Hirten, eilet hin geschwind!


Sternenzauber, Glitzerschnee,
hier an deiner Krippe ich steh.
Alle Tiere herbei nun geschwind,
zu sehen, zu beschenken, 
das Himmlische Kind!


Der Gabentisch ist öd und leer,
die Kinder blicken blöd umher.
Da lĂ€ĂŸt der Vater einen krachen,
die Kinder fangen an zu lachen.
So kann man auch mit kleinen Sachen
Beamtenkindern eine Freude machen.

Volksgut

Orangen, Mandeln, Schoko, NĂŒsse,
Vanillekipferl und KokoskĂŒsse,
Jetzt kommt die schönste Zeit im Jahr,
so schön wie es schon immer war.


Tannenduft und Kerzenschein,
das kann doch nur zu Weihnachten sein,
alle Tiere werden still,
weil es Weihnacht werden will.
Liebe Menschen, werdet still,
weil es Weihnacht werden will.


Bald ist Weihnacht, wie freu‘ ich mich drauf,
da putzt uns die Mutter ein BÀumlein schön auf;
es glĂ€nzen die Äpfel, es funkeln die Stern‘,
wie hab’n wir doch alle das Weihnachtsfest gern.

Volksgut

Schneegestöber, Kirchenglocken,
ein Paar dicke Wintersocken, 
heißer Tee und Kekseduft,
liegt schon wieder in der Luft.
Ich glaube, es ist wirklich wahr,
Weihnachten ist wieder da.


Zur Mette laufen die Kinder im Schnee, 
dann lÀutet das Glöckchen im Zimmer, herrje,
war das Christkind denn schon da?
Viel frĂŒher schon als letztes Jahr.
Die Kinderaugen leuchten schon,
das Christkind sitzt auf dem Balkon,
die BĂ€ckchen rot, das Kleidchen fein, 
Christkind fliegt in die Herzen der Kinder rein.


Eisblumen am Fenster,
Zimtnelken in der Mandarine,
der Löwe beim SchÀflein,
der Wolf bei der Biene.
so leise und sacht,
das gibt es doch wirklich,
nur in der Heiligen Nacht.


Weitere Themen:


Kurze Weihnachtsgedichte zum Nachdenken


Weihnachten ist jedes Jahr,
doch nicht mehr wie es frĂŒher war!
Es sollte sein die ruhigste Zeit,
besinn dich, mach dein Herz bereit!
Vergiss das Hasten und das Laufen,
das Eilen und Geschenke kaufen,
das Einzige, was wirklich zÀhlt,
ist die Liebe in der Welt!


Himmel wie die Zeit vergeht,
und wie schnell das Rad sich dreht!
Lass mal alles stehen und liegen,
um mal wieder Luft zu kriegen.
Nimm bewusst dir einmal Zeit,
halte dich fĂŒr Jesu Geburt bereit!


Nutze heuer die Weihnachtszeit,
um zu Schenken DEINE Zeit,
einem Menschen sie zu geben,
der einsam ist ein seinem Leben,
ihm ein bisschen Freude zu schenken,
und mit ihm an was Schönes zu denken,
nimm dir heuer wirklich Zeit,
mache auch dein Herz bereit!


Noch einmal ein Weihnachtsfest,
Immer kleiner wird der Rest,
Aber nehm‘ ich so die Summe,
Alles Grade, alles Krumme,
Alles Falsche, alles Rechte,
Alles Gute, alles Schlechte –
Rechnet sich aus allem Braus
Doch ein richtig Leben raus.
Und dies können ist das Beste
Wohl bei diesem Weihnachtsfeste.

Theodor Fontane

Lass es wirklich Weihnacht werden,
schenke Friede auf der Erden, 
ein StĂŒck Liebe noch dazu,
das wÀr der absolute Clue.
Schenke einfach Freude weiter,
das ist doch wirklich viel gescheiter,
als teure Geschenke einzukaufen,
und zu hasten und zu laufen,
schenke deinen Lieben Zeit,
Liebe und Geborgenheit.


Weihnachten, das ist,
wenn du mal die Hektik vergisst,
da gibts kein muss mehr und kein soll,
stell es dir vor, ist das nicht toll?
ZĂŒnde dir eine Kerze an,
und dann denke dran,
dass Jesus ist geboren fĂŒr dich,
seine Liebe zu schenken, 
fĂŒr dich und fĂŒr mich.


Die allerschönste Zeit im Jahr,
ist Weihnachten, das ist doch klar.
Besuche einen Menschen, der einsam ist,
zaubere ein LĂ€cheln auf sein Gesicht,
unterstĂŒtze jemand, der alt oder krank,
und bist du gesund, sag Gott sei Dank,
denke auch mal an die vielen Armen,
und habe mit den Waisen Erbarmen,
tue das, was dir möglich ist,
hilf, und dann, es wirklich Weihnachten ist.


Gott ist fĂŒr uns Mensch geworden, 
und nur bei ihm sind wir geborgen,
er ist fĂŒr alle Menschen da, 
er liebt uns, das ist wirklich wahr.
Das ist der wahre Sinn vom Feste, 
bedenke dass das Allerbeste, 
die Geburt des Jesukindleins ist, 
dass du das niemals mehr vergisst!


Beginne zu Weihnachten dieses Jahr, 
mit etwas Besonderem, ganz und gar, 
wir feiern Geburtstag von Jesus Christ,
der fĂŒr uns Mensch geworden ist!