44 Chinesische Weisheiten

Chinesische Weisheiten

Die chinesische Weisheit mit ihrem breiten Spektrum an Wissen und Erfahrung spiegelt die chinesische Kultur wider, die nicht nur eine der ältesten und reichsten der Menschheitsgeschichte ist, sondern auch die einzige, die von ihren Anfängen bis heute kontinuierlich weitergegeben wurde. 

Chinesische Weisheiten bieten ein tiefes Verständnis der Zusammenhänge zwischen Leben, Gesellschaft und Natur sowie die Fähigkeit, die schlüssigste und sinnvollste Vorgehensweise bei Problemen und Herausforderungen zu identifizieren. Sie bewegen sich durch die Spannungsräume zwischen Intuition und Rationalität, Glauben und Wissen sowie zwischen Instinkt und Erfahrung. Hier kann man einige davon lesen.

1. Gib einem Hungernden nicht einen Fisch, schenk ihm deine Angel.

2. Das Böse lebt nicht in der Welt der Dinge. Es lebt allein im Menschen.

3. Der Mensch kennt seine Schwäche so wenig wie der Ochse seine Stärke.

4. Gedenke der Quelle, wenn du trinkst!

Gedenke der Quelle, wenn du trinkst!

5. Eine Fähigkeit, die nicht täglich zunimmt, geht täglich ein Stück zurück.

6.Der Schlüssel zum Erfolg ist Geduld. 

7.  Nur mit den Augen der anderen kann man die eigenen Fehler gut sehen.

8. Wer nichts zu verlieren hat, ist reich.

Wer nichts zu verlieren hat, ist reich.

9. Faule Leute, wollen alles auf einmal schaffen.

10. Niemand ist weiter von der Wahrheit entfernt als derjenige, der alle Antworten weiß.

11. Der Fehler liegt in der Eile.

12. Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist ein Laster. Wissen, aber sich dem Nichtwissenden gleich verhalten ist Weisheit.

Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist ein Laster. Wissen, aber sich dem Nichtwissenden gleich verhalten ist Weisheit.

13. Jede große Reise beginnt mit einem kleinen Schritt.

14. Nicht durch Aufschlagen, sondern durch Ausbrüten wird das Ei zum Küken.

15.Leihe Geld einem, der es nicht zurückzahlt, und er wird es dir noch übelnehmen.

16. Streben, seine Wünsche nach Besitz zu befriedigen, heißt Feuer mit Stroh löschen.

Streben, seine Wünsche nach Besitz zu befriedigen, heißt Feuer mit Stroh löschen.

17. Ein guter Lehrer bleibt ein Schüler bis an das Ende seiner Tage.

18. Wer sich selbst alles zutraut, wird andere übertreffen.

19. Das Gesicht des Menschen erkennst du bei Licht, seinen Charakter im Dunklen.

20. Leichtsinnig in der Jugend macht kläglich im Alter.

Leichtsinnig in der Jugend macht kläglich im Alter.

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21. Verwandle große Schwierigkeiten in kleine und kleine in gar keine.

22. Wer sein eigenes Gesicht wäscht, ist rein.

23. Du musst den Brunnen graben, bevor du Durst hast.

24. Flüsse und Berge kann man verändern, nicht aber den Menschen.

Flüsse und Berge kann man verändern, nicht aber den Menschen.

25. Auch der höchste Turm fängt unten an.

26.Wer kein freundliches Gesicht hat, darf keinen Laden aufmachen.

27.Ein Reich ist leicht zu regieren, eine Familie schwer.

28.Um an die Quelle zu kommen, muss man gegen den Strom schwimmen.

Um an die Quelle zu kommen, muss man gegen den Strom schwimmen.

29.Zehn Jahre lang Gutes tun ist nicht genug. Einen Tag Böses tun ist zuviel.

30.Je stiller man ist, desto mehr kann man hören.

31.Eine unklare Regel ist ein blinder Spiegel.

32.Wer mich ins Gesicht beschimpft, kann doch ein ehrbarer Mensch und mein Freund sein.

33.Zu weit ist ebenso falsch wie zu kurz.

34.Kalter Tee und kalter Reis mögen noch gehen, aber kalte Worte sind nicht zum Ausstehen.

35.Der Mund des Menschen, ist oft gefährlicher als der Rachen eines Tigers.

36.Im Sterben hinterlässt der Leopard sein Fell und der Mensch seinen Namen.

Im Sterben hinterlässt der Leopard sein Fell und der Mensch seinen Namen.

37.Lernen ohne zu denken ist vergebene Mühe.

38.Wer fragt, ist ein Narr für fünf Minuten. Wer nicht fragt, bleibt ein Narr für immer.

39.Auch eine Reise von tausend Meilen fängt mir dem ersten Schritt an.

40.Es gibt keine Nadel, die an beiden Enden spitz wäre. 

Es gibt keine Nadel, die an beiden Enden spitz wäre.

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41.Träume entspringen wachen Gedanken.

42.Um aus einem stumpfen Beil eine Nadel zu machen, braucht es nichts anderes als Arbeit.

43.Wer ein Rind zum Geschenk erhält, muss ein Pferd zurückgeben.

44.Wer sanft auftritt, kommt weit.

Wer sanft auftritt, kommt weit.

Wir wird man weise ?

Der Erwerb von Weisheit ist die wertvollste Tugend in fast allen Kulturen, und sie basiert auf dem Lernen über das Leben, der Durchführung sorgfältiger Analysen und einer guten Reflexion durch das Handeln, doch wie genau wird man weise?

Man sollte lernen seine Fehler zu erkennen. Es ist oft schwieriger, in sich selbst zu schauen und ehrlich zu sein, was man findet. Man muss versuchen festzustellen, welche Meinungen, Vorurteile und Überzeugungen man hat. Nur wenn man nicht bereit ist, sich selbst gut kennenzulernen und seine Stärken sowie Schwächen zu lieben, ist es schwierig, weise zu werden. Selbsterkenntnis gibt einem den Raum, in dem man wachsen und sich auf seine Lebensreise begeben kann.

Man sollte die Tatsache akzeptieren, dass man nicht alles wissen kann. Die weisesten Menschen sind seit langem diejenigen, die erkennen, dass sie sehr wenig wissen, oft trotz jahrzehntelangem Lernen und Nachdenken. Je mehr man über Menschen, Dinge und Ereignisse nachdenkt, desto klarer wird, dass es immer mehr zu wissen gibt und dass das, was man weiß, eine Nadel im Heuhaufen des Wissens ist. Die Akzeptanz der Grenzen des eigenen Wissens ist der Schlüssel zur Weisheit.

Man sollte für sich selbst verantwortlich sein. Nur man selbst kann wissen, wer man ist und nur man selbst kann für Entscheidungen verantwortlich sein. Man sollte den Ort ändern, weil niemand die Talente erkennt. Auch sollte man sich dorthin bewegen, wo man sich wohlfühlt. Jeder kann einen Weg finden, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, ohne Mitgefühl, Fürsorge und Interessen zu beeinträchtigen. Persönliche Verantwortung bringt mehr Weisheit. Dazu gehört auch, Konsequenzen der eigenen Entscheidungen zu akzeptieren.