Einladung zur Kommunion schreiben: Tipps & Mustertexte

Einladung zur Kommunion schreiben

Die erste Heilige Kommunion zu empfangen, ist für das Kommunionskind etwas ganz Wertvolles und ein großer Tag. Auch für die Familie des Kindes, die Verwandten und Freunde, die zur Kommunion eingeladen werden, ist es etwas ganz Besonderes. Damit es ein perfekter Tag wird, muss viel vorbereitet werden.

Ein wichtiger Bestandteil sind auch die Einladungen, die an die Gäste verschickt werden müssen. Die folgenden Texte dienen als Vorlagen für Kommunionseinladungen, sie enthalten wichtige Tipps und sie wollen auch die eigene Kreativität anregen. Den Abschluss bildet die Beantwortung häufig gestellter Fragen.

Übersicht

  1. Die Anrede der Kommunionseinladung formulieren
  2. Die Einleitung der Kommunionseinladung schreiben
  3. Den Hauptteil der Kommunionseinladung schreiben
  4. Wichtige Informationen für die Gäste 
  5. Einen Schlusssatz formulieren
  6. Häufige Fragen

Die Anrede der Kommunionseinladung formulieren

Grundsätzlich gilt, dass es keine fixen Regeln hinsichtlich der Anrede, des Textes und/oder der Grußformel gibt. Du kannst deiner Kreativität freien Lauf lassen. Je nachdem, wen du einladen möchtest, kannst du die Anrede formulieren. Da es sicher vorwiegend Personen sind, mit denen du verwandt oder gut befreundet bist, kann die Anrede entsprechend auch liebevoll vertraulich sein.

  • Liebe/r (Name),
  • Liebe Gäste,
  • Liebe Freunde,
  • Liebe Familienangehörige,
  • Liebe Tante (Name) und lieber Onkel (Name)
  • Liebe Oma und lieber Opa,
  • Liebe Cousine, lieber Cousin,
  • Liebe Verwandte und Freunde!
  • Liebe Familie (Name),
  • Liebe befreundete Familie!
  • Liebe Freunde und Bekannte!

Die Einleitung der Kommunionseinladung schreiben

Die Einleitung hat die Funktion, zum Hauptteil der Einladung überzuleiten. Sie sollte daher kurz gehalten werden und den eigentlichen Grund der Einladung enthalten. Beispielsätze könnten wie folgt sein:

  • Der Tag der Begegnung mit Jesus naht. Sehr herzlich möchte ich Dich/Euch zum Fest meiner Heiligen Erstkommunion einladen.
  • Bald ist es soweit, und ich darf zum ersten Mal die Heilige Kommunion empfangen. Bei diesem einzigartigen Festtag möchte ich Dich/Euch gerne dabei haben.
  • Das Fest meiner Erstkommunion naht. Ich freue mich schon sehr darauf, und möchte Dich/Euch sehr gerne dazu einladen.
  • Mit großer Freude möchte ich Dich/Euch zur Feier meiner Heiligen Erstkommunion einladen.
  • Endlich ist es soweit! Ganz herzlich möchte ich Dich/Euch zu meiner Kommunionsfeier einladen.

Den Hauptteil der Kommunionseinladung schreiben

Im Hauptteil der Kommunionseinladung sollen alle Informationen, die für das Kommen der Gäste wichtig sind, enthalten sein. Das betrifft in erster Linie das genaue Datum und die Uhrzeit, sowie den Ort der Feier. Die Kirche, in der die Kommunionsfeier stattfindet, sollte mit genauem Namen und Adresse (auch, um Verwechslungen zu vermeiden), angeführt werden. Weiters sollte die Einladung das weitere Prozedere nach der eigentlichen Kommunionsfeier beinhalten. Gemeint ist damit, anzugeben, ob die anschließende weitere Feierlichkeit im Zuhause des Kommunionskindes oder in einem Restaurant stattfindet. Auch hier gilt: Je kürzer und präziser, desto besser. Beispieltexte könnten sein wie folgt:

  • Das Fest zur Heiligen Kommunion findet am (Datum), um (Uhrzeit) in der Kirche (Name und Adresse) statt. Danach möchte ich Dich/Euch gerne zu mir/uns nach Hause einladen, um den Tag gemütlich bei Kaffee und Kuchen ausklingen zu lassen.
  • Die Heilige Kommunionsfeier wird in der Kirche (Name), am (Datum) um (Uhrzeit) begangen. Nach der Feier bist Du/seid Ihr als mein Gast/meine Gäste sehr herzlich ins Restaurant (Name und Adresse) eingeladen.
  • Am (Datum) wird um (Uhrzeit) in der Kirche (Name und Adresse) das Fest der Heiligen Erstkommunion stattfinden. Weiters lade ich Dich/Euch ein, mit mir und meiner Familie diesen besonderen Tag zu feiern. Dazu bist Du/seid Ihr bei mir/uns zu Hause sehr willkommen. Die Adresse und eine Wegbeschreibung findest Du/findet Ihr im Anhang.
  • Heute möchte ich eine große Freude mit Dir/Euch teilen: Am (Datum), um (Uhrzeit) werde ich in der Kirche (Name) zum ersten Mal Jesus in der Heiligen Kommunion empfangen. Ich würde mich sehr freuen, wenn Du/Ihr diesen besonderen Moment mit mir teilt. Die Adresse der Kirche lautet wie folgt: (Name und Adresse der Kirche)
  • Was? Fest der Heiligen Kommunion
    Wer? Jesus und ich (Name des Kommunionskindes)
    Wann? (Datum und Uhrzeit)
    Wo? (Name und Adresse der Kirche)
    Wie? Dabeisein, Mitbeten, Mitfeiern, Freude teilen
  • Der Tag des großen Ereignisses ist da: Ich freue mich, Dir/Euch mitzuteilen, dass ich am (Datum) um (Uhrzeit) in der Kirche (Name) die Heilige Kommunion empfangen werde. Zur Mitfeier bist Du/seid Ihr herzlich eingeladen. Anschließend möchten wir diesen besonderen Tag in gemütlicher Art und Weise bei mir/uns zu Hause ausklingen lassen.

Wichtige Informationen für die Gäste

Auf jeden Fall muss auf der Einladungskarte das Datum und die Uhrzeit der Kommunionsfeier, der Name und die genaue Adresse der Kirche, in der die Feier stattfindet, enthalten sein. Diese, für die Gäste wichtigsten Informationen, können auch besonders hervorgehoben werden. Beispielsweise können die Infos in einer anderen Farbe geschrieben werden, fett oder kursiv gedruckt, unterstrichen oder anderweitig besonders gekennzeichnet werden.

Wird auf die Einladung geschrieben, dass die Gäste um eine Rückmeldung bezüglich ihres Kommens gebeten werden, müssen auch die Kontaktdaten des Kindes bzw. der Eltern des Kommunionskindes, wie Telefonnummer und/oder Emailadresse angegeben werden.

Gibt es besondere Wünsche, welche die Gäste berücksichtigen sollten, ist es auch sinnvoll, diese auf der Einladungskarte zu vermerken.

Einen Schlusssatz formulieren

Am Schluss kannst du einen passenden und abrundenden Satz formulieren, der die Einladung harmonisch abschließt. Am Ende ist es sinnvoll, deinen Namen einzusetzen. Genauso wie bei der Anrede gilt auch hier: je persönlicher, desto besser. Wenn du also mit deinem Namen unterschreibt, bekommt die Einladung deine ganz persönliche Note. Beispielsätze sind wie folgt:

  • Ich freue mich auf Dein/Euer Kommen.
  • Dein/e (Name des Kommunionskindes)
  • Eure/Euer (Name des Kommunionskindes)
  • Es wäre schön, wenn Du/Ihr bei meinem besonderen Tag dabei seid. Bitte um baldigst mögliche Rückmeldung, ob Du/Ihr kommen könnt.
  • Herzliche Grüße (Name).
  • Es ist schön, diesen großen Tag gemeinsam zu verbringen. Ich freue mich auf Dich/Euch!
  • Liebe Grüße (Name)
  • Danke, dass wir dieses wertvolle Ereignis gemeinsam feiern. Auf Dein/Euer Kommen freuen sich (Name) und Familie
  • Ich freue mich sehr, diesen wichtigen Tag mit Dir/Euch zu teilen.
  • Dein/e (Name)
  • Eure/Euer (Name)

Häufige Fragen

Wann sollte die Kommunionseinladung verschickt werden?

Grundsätzlich ist es immer gut, die Einladungen früh genug zu verschicken, damit sich die Gäste den Termin einplanen, und den Tag freihalten können. In der Regel gilt, 6-8 Wochen vor dem großen Tag ist ein guter Zeitpunkt, um die Einladungskarten zu versenden. Auf jeden Fall sollte ausreichend Zeit vorhanden sein, damit sich die Gäste den großen Tag vermerken können und den Termin rechtzeitig für dich reservieren können. Ist genug Zeit dazwischen, ist es den Teilnehmern möglich, sich darauf einzustellen und ein zahlreiches Erscheinen der Gäste ist gewährleistet.

Wie kann man die Kommunionseinladung selber gestalten?

1. Papier- und Farbwahl

Wähle ein Papier, mit dem du deine Karten falten und gestalten möchtest. In der Farbwahl bist du völlig frei, wähle einfach die Farben aus, die dir persönlich am besten gefallen.

2. Format zurechtschneiden

Schneide dir die Karten in dem Format zurecht, wie du sie dir vorstellst. Das kann beispielsweise ein Rechteck sein, ein Quadrat, aber auch Kreise oder Karten in Herzform sind möglich. Lass deiner Kreativität einfach freien Lauf!

3. Schriftzug wählen und platzieren

Überlege dir, wie und wo du den Schriftzug – Einladung zur Kommunion – platzieren willst. Soll die Einladung in der Mitte der Karte stehen, oder in einer Ecke? In welcher Schrift möchtest du die Einladung anbringen?

4. Foto anbringen

Um der Einladung deine ganz persönliche Note zi geben, kannst du auch ein Bild von dir aufkleben. Welche Größe hat das Foto, wieviel Platz braucht es und wo soll es seinen Platz finden?

5. Bibelvers, Zitat oder Spruch

Vielleicht möchtest du auch gerne einen Bibelvers, der dir besonders gefällt oder einen Spruch, den du besonders magst, auf die Einladungskarte schreiben. Überlege dir, wo du ihn platzieren möchtest, und wieviel Platz du dafür brauchst.

6. Motive, Zeichnungen und Aufkleber

Du kannst deine Karte auch mit verschiedenen Motiven verzieren. Dies können christliche Motive (Kreuz, Kommunionkelch, die Heilige Hostie, Taube, Fisch, Weinrebe..) sein, oder einfach Symbole, die dir gefallen. Du kannst die Motive ausmalen, oder auch spezielle Sticker und Aufkleber verwenden.

Welche Geschenke wünscht man sich zur Kommunion?

In der Kommunion, dem gewandelten Stück Brot, empfangen die Kinder das erste Mal den Leib Christi. Dieser ist das größte Geschenk an diesem Tag und der Mittelpunkt der Feier. Das sollte auch den Kindern richtig und gewissenhaft in der Vorbereitungszeit vermittelt werden. Das Kind wird somit als vollwertiges Mitglied in die Gemeinschaft aufgenommen. Voraussetzung dafür, ist das erste Sakrament, die Taufe und eine gute Vorbereitung auf die Heilige Erstkommunion.

Natürlich ist es auch üblich, dass das Kind von den Eltern, Paten und den Familienangehörigen kleine Geschenke bekommen. Meistens sind diese als Erinnerungsstücke mit dem Ereignis des Tages verbunden. Ein Geschenk kann ein Rosenkranz sein, ein Schmuckstück, ein Gebetbuch oder eine Kinderbibel. Wenn man nicht sicher ist, was das passende Geschenk für das Kommunionskind ist, kann man bei der Familie nachfragen, oder gerne auch einen Gutschein geben.

Geschenke mit persönlicher Widmung sind immer etwas ganz Besonderes, und werden das Kind auch nach vielen Jahren noch liebevoll an den großen Tag erinnern. Wertvoll sind auch Geschenke, die man nicht mit Geld kaufen kann. Es bietet sich beispielsweise an, mit dem Kind einen besonderen Ausflug zu unternehmen, und so wertvolle Zeit mit ihm zu verbringen. Der Erinnerungswert so eines Geschenkes liegt besonders hoch, und wird dem Kommunionskind auch nach Jahrzehnten noch speziell im Gedächtnis verbleiben.